Wettlauf gegen die Zeit
Der Thriller „Noch fünf Tage“ von Helena Falkes spielt größtenteils in einem Krankenhaus in Davos. Die Protagonistin Lis Castrop, eine Sterneköchin, hat nur noch fünf Tage zu leben. Zuvor hatte sie ein exklusives Silvestermenü für die wohlhabende und einflussreiche Familie Harman zubereitet. Während des Essens sterben jedoch alle Familienmitglieder. Sie sind Opfer eines Giftanschlags. Tragischerweise hat auch Lis selbst eine kleine Menge des Giftes aufgenommen und wird ebenfalls sterben.
Mit dem Wissen, ihre 12-jährige Tochter Cosima bald zurücklassen zu müssen, setzt Lis alles daran, in ihrer verbleibenden Zeit den Täter zu finden. Die Zeit läuft und das spürt man beim Lesen deutlich.
Die Kapitel sind sehr kurz gehalten, und das Buch umfasst insgesamt knapp 300 Seiten. Man „fliegt“ regelrecht durch die Geschichte. Besonders gelungen finde ich, dass die Kapitelüberschriften die aktuelle Uhrzeit anzeigen und zusätzlich immer wieder erwähnt wird, wie viel Zeit Lis noch bleibt. Dadurch entsteht ein ständiger Zeitdruck, ohne dass man selbst nachrechnen muss.
Was mir ebenfalls sehr gut gefallen hat, dass ich den Täter bis zum Schluss nicht kommen sehen habe. Die Spannung bleibt dadurch durchgehend erhalten.
Allerdings gibt es auch kleinere Schwächen. Zwischendurch wirkt die Handlung etwas langatmig. Zudem werden häufig luxuriöse Speisen und Gegenstände beschrieben, was ich teilweise eher anstrengend fand. Auch die Namen der Figuren sind stellenweise recht ungewöhnlich und nicht immer leicht zu lesen. Das hat meinen Lesefluss etwas gestört.
Insgesamt ist „Nur noch fünf Tage“ aber ein solider, gut lesbarer Thriller, der sich schnell lesen lässt. Für mich war es kein absolutes Highlight, aber dennoch ein Buch, das ich gern gelesen habe. Wer leichte, spannende Thriller mag, wird hier definitiv auf seine Kosten kommen.
Mit dem Wissen, ihre 12-jährige Tochter Cosima bald zurücklassen zu müssen, setzt Lis alles daran, in ihrer verbleibenden Zeit den Täter zu finden. Die Zeit läuft und das spürt man beim Lesen deutlich.
Die Kapitel sind sehr kurz gehalten, und das Buch umfasst insgesamt knapp 300 Seiten. Man „fliegt“ regelrecht durch die Geschichte. Besonders gelungen finde ich, dass die Kapitelüberschriften die aktuelle Uhrzeit anzeigen und zusätzlich immer wieder erwähnt wird, wie viel Zeit Lis noch bleibt. Dadurch entsteht ein ständiger Zeitdruck, ohne dass man selbst nachrechnen muss.
Was mir ebenfalls sehr gut gefallen hat, dass ich den Täter bis zum Schluss nicht kommen sehen habe. Die Spannung bleibt dadurch durchgehend erhalten.
Allerdings gibt es auch kleinere Schwächen. Zwischendurch wirkt die Handlung etwas langatmig. Zudem werden häufig luxuriöse Speisen und Gegenstände beschrieben, was ich teilweise eher anstrengend fand. Auch die Namen der Figuren sind stellenweise recht ungewöhnlich und nicht immer leicht zu lesen. Das hat meinen Lesefluss etwas gestört.
Insgesamt ist „Nur noch fünf Tage“ aber ein solider, gut lesbarer Thriller, der sich schnell lesen lässt. Für mich war es kein absolutes Highlight, aber dennoch ein Buch, das ich gern gelesen habe. Wer leichte, spannende Thriller mag, wird hier definitiv auf seine Kosten kommen.