Wettlauf mit dem Tod

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pewie Avatar

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Lis liegt im Sterben, das Sylvester Menue, das sie zubereitet hatte für die Familie Harman war vergiftet, mit Polonium der neuesten Generation. Sie hat noch fünf Tage in denen sie herausfinden muss wer die Familie ermorden wollte ( denn sie scheint als Köchin der Kolateralschaden oder wie die Polizei denkt die Täterin zu sein ) und für ihre Tochter die Zukunft sichern.
Die Ermittlungen spielen sich nur im Krankenzimmer ab, einzig die Palliativ-Pflegerin Esme ist dabei, wenn sich Lis Gedanken über die möglichen Täter macht. Sie recherchiert auch für sie im Internet wenn sie es aufgrund ihres Zustands nicht kann. In Rückblicken werden herausragende Ereignisse, die Zorn, Wut oder andere gewaltige Gefühle als mögliche Motive erörtert.
Jede Szene hat genug Potential. Am Ende eine Überraschung, logisch, aber nicht vorhersehbar.
Die ganze Geschichte war in ihrer Art und Weise neu, ab und zu fehlte mir etwas Althergebrachtes und stellenweise waren mir etwas zuviel Details über das Leben der Schönen und Reichen eingeflochten, trotzdem war es spannend und interessant, vor allem weil Lis nicht einfach nur Opfer war. Sie war sehr von sich eingenommen, einen Makel den sie sich mit einigen anderen teilte, daher bekam sie nicht uneingeschränkte Sympathiepunkte.
Etwas das ich mag denn nicht immer ist alles schwarz und weiß.