Everlee und Cooper gegen den Rest der Welt
Das Buch "Oakfell Autumn Nights - Pumpkin, Pies & Promises" von Mimi Heeger ist so viel mehr als eine cozy New Adult Romance mit jeder Menge Herbstvibes. Auch die Tropes "Second Chance Romance", "Friends to Lovers" sowie das Setting in einer Tierarztpraxis fügen sich in dieses wunderschöne "Small Town"-Setting ein. Auch die Haptik des Buches sowie der wunderschöne Farbschnitt lassen das Lesen zu einem wirklichen Highlight werden.
Everlee und Cooper sind seit ihrer Kindheit die besten Freunde. Sie verbringen nicht nur sehr viel Zeit miteinander, sie wissen auch alles über den anderen und haben sich geschworen, dass es immer so bleiben wird. Da Cooper zwei Jahre älter ist als Everlee verlässt er vor ihr die Schule und geht zum Studieren in einen anderen Bundesstaat. Der Plan ist, dass Everlee nachkommen wird und sie gemeinsam in eine Wohnung ziehen werden. Trotz der Entfernung gelingt es ihnen, regelmäßig in Kontakt zu bleiben und zur Festwoche, die stets in der letzten Oktoberwoche stattfindet, kommt Cooper jedes Jahr nach Hause. Doch dann läuft in einer dieser Wochen alles aus dem Ruder und ihr Kontakt bricht plötzlich ab. Als jedoch der Vater von Cooper einen Herzinfarkt bekommt, eilt Cooper herbei, um seine Familie zu unterstützen. Es ist nicht zu vermeiden, dass er Everlee wiedertrifft.
Der Schauplatz der Geschichte ist die fiktive, gemütliche Kleinstadt Oakfell, die sich in Massachusetts befindet. Auch, wenn Cooper in Baltimore im Bundesstaat Maryland studiert, so spielt der größte Teil der Geschichte in Oakfell mit seinen gemütlichen herbstlich dekorierten Straßen, welche von leuchtenden Kürbislaternen, Ständen mit duftendem Apfelcider und festlichen Traditionen zu dieser Jahreszeit geprägt sind.
Aufgrund der Tatsache, dass die Geschichte wechselseitig aus der Perspektive der beiden Hauptprotagonisten erzählt wird und auch Rückblicke in die Vergangenheit offenlegt, erfahren wir sehr viel über die Charaktere, ihre Definition von Freundschaft, ihr soziales Umfeld. Das trägt dazu bei, dass wir als Leser ein sehr gutes Gefühl für die Situation und die Authentizität der Charaktere erfassen können. Sowohl Everlee als auch Cooper sind sehr positive und sympathische Protagonisten, die zwar nicht fehlerfrei sind und doch aufgrund ihrer kleinen Schwächen sehr nahbar und echt erscheinen. Wir erfahren, wie jeder für sich bestimmte Situationen in Gegenwart und Vergangenheit wahrnimmt, was uns einen großen Vorteil bietet, den die beiden nicht haben. Jeder handelt aus eigener Motivation heraus, denkt anscheinend nur an sich und nicht an den anderen. Dann ein wenig über die andere Sicht auf die Situation zu erfahren, hilft, dass wir beide Seiten verstehen und wertschätzen können. Auch die Nebencharaktere, wie die chaotische Familie von Everlee, welche im eigenen Wohnhaus eine Tierarztpraxis betreibt, sorgen dafür, dass beim Lesen eine Wärme und Nähe entsteht, wie sie nur in einem echten Wohlfühlroman vorkommt. Die Familie von Cooper wirkt weniger warmherzig, eher kühl und kalkulierend, so dass auch Cooper sich schon immer im Hause von Everlee wohler gefühlt hat und ihre Eltern für ihn viel mehr Potential haben, sie als seine eigenen zu sehen, als es auf seine Familie zutrifft.
Der Schreibstil von Mimi Heeger ist warm und offenherzig sowie authentisch. Beim Lesen ist zu spüren, dass es zwischen den Protagonisten eine große Offenheit gibt, dass beide füreinander da sind und sich vertrauen, was überhaupt nicht aufgesetzt, sondern sehr authentisch daherkommt. Die Autorin nimmt kein Blatt vor den Mund, auch nicht in Liebesangelegenheiten oder bei Gesprächen über "das erste Mal", und das wirkt keinesfalls peinlich, sondern warmherzig und echt. Des Weiteren schreibt sie sehr bildhaft und anhand der Skizze vorn im Buch, kann man sich die einzelnen Orte sehr gut vorstellen. Sie hat ein perfektes Erzähltempo gewählt und so manches Kapitel endet mit einem Cliffhanger, so dass ich es kaum schaffen konnte, das Buch aus der Hand zu legen und es in nicht mal zwei Tagen "durchgesuchtet" habe.
Ebenso die Spannungskurve ist ihr perfekt gelungen, denn oftmals, wenn man denkt, dass jetzt alles geklärt sei und gut wird, kommt ein weiteres Missverständnis, was alles erneut durcheinanderwirbelt. Es ist ebenfalls wunderbar zu lesen, dass es Rituale gibt, die in jedem Jahr aufs Neue durchgezogen werden und somit die Tradition gewahrt bleibt. Der rote Faden ist durchgängig erkennbar und am Ende ist die Leserschaft ohne weitere Wünsche und Fragen gut unterhalten worden. Es ist nur ein wenig schade, dass die Story vorbei ist, denn ich könnte sofort weiterlesen, denn auch in der Zukunft gäbe es sicherlich noch einiges zu erzählen.
Fazit: Bisher habe ich nie ein direktes Lieblingsbuch gehabt, da es viele Bücher gibt, die mir gefallen. Aber "Oakfell Autumn Nights" hat einen neuen Standard gesetzt und ich habe mein persönliches Lieblingsbuch gefunden! Deshalb empfehle ich es uneingeschränkt weiter!
Everlee und Cooper sind seit ihrer Kindheit die besten Freunde. Sie verbringen nicht nur sehr viel Zeit miteinander, sie wissen auch alles über den anderen und haben sich geschworen, dass es immer so bleiben wird. Da Cooper zwei Jahre älter ist als Everlee verlässt er vor ihr die Schule und geht zum Studieren in einen anderen Bundesstaat. Der Plan ist, dass Everlee nachkommen wird und sie gemeinsam in eine Wohnung ziehen werden. Trotz der Entfernung gelingt es ihnen, regelmäßig in Kontakt zu bleiben und zur Festwoche, die stets in der letzten Oktoberwoche stattfindet, kommt Cooper jedes Jahr nach Hause. Doch dann läuft in einer dieser Wochen alles aus dem Ruder und ihr Kontakt bricht plötzlich ab. Als jedoch der Vater von Cooper einen Herzinfarkt bekommt, eilt Cooper herbei, um seine Familie zu unterstützen. Es ist nicht zu vermeiden, dass er Everlee wiedertrifft.
Der Schauplatz der Geschichte ist die fiktive, gemütliche Kleinstadt Oakfell, die sich in Massachusetts befindet. Auch, wenn Cooper in Baltimore im Bundesstaat Maryland studiert, so spielt der größte Teil der Geschichte in Oakfell mit seinen gemütlichen herbstlich dekorierten Straßen, welche von leuchtenden Kürbislaternen, Ständen mit duftendem Apfelcider und festlichen Traditionen zu dieser Jahreszeit geprägt sind.
Aufgrund der Tatsache, dass die Geschichte wechselseitig aus der Perspektive der beiden Hauptprotagonisten erzählt wird und auch Rückblicke in die Vergangenheit offenlegt, erfahren wir sehr viel über die Charaktere, ihre Definition von Freundschaft, ihr soziales Umfeld. Das trägt dazu bei, dass wir als Leser ein sehr gutes Gefühl für die Situation und die Authentizität der Charaktere erfassen können. Sowohl Everlee als auch Cooper sind sehr positive und sympathische Protagonisten, die zwar nicht fehlerfrei sind und doch aufgrund ihrer kleinen Schwächen sehr nahbar und echt erscheinen. Wir erfahren, wie jeder für sich bestimmte Situationen in Gegenwart und Vergangenheit wahrnimmt, was uns einen großen Vorteil bietet, den die beiden nicht haben. Jeder handelt aus eigener Motivation heraus, denkt anscheinend nur an sich und nicht an den anderen. Dann ein wenig über die andere Sicht auf die Situation zu erfahren, hilft, dass wir beide Seiten verstehen und wertschätzen können. Auch die Nebencharaktere, wie die chaotische Familie von Everlee, welche im eigenen Wohnhaus eine Tierarztpraxis betreibt, sorgen dafür, dass beim Lesen eine Wärme und Nähe entsteht, wie sie nur in einem echten Wohlfühlroman vorkommt. Die Familie von Cooper wirkt weniger warmherzig, eher kühl und kalkulierend, so dass auch Cooper sich schon immer im Hause von Everlee wohler gefühlt hat und ihre Eltern für ihn viel mehr Potential haben, sie als seine eigenen zu sehen, als es auf seine Familie zutrifft.
Der Schreibstil von Mimi Heeger ist warm und offenherzig sowie authentisch. Beim Lesen ist zu spüren, dass es zwischen den Protagonisten eine große Offenheit gibt, dass beide füreinander da sind und sich vertrauen, was überhaupt nicht aufgesetzt, sondern sehr authentisch daherkommt. Die Autorin nimmt kein Blatt vor den Mund, auch nicht in Liebesangelegenheiten oder bei Gesprächen über "das erste Mal", und das wirkt keinesfalls peinlich, sondern warmherzig und echt. Des Weiteren schreibt sie sehr bildhaft und anhand der Skizze vorn im Buch, kann man sich die einzelnen Orte sehr gut vorstellen. Sie hat ein perfektes Erzähltempo gewählt und so manches Kapitel endet mit einem Cliffhanger, so dass ich es kaum schaffen konnte, das Buch aus der Hand zu legen und es in nicht mal zwei Tagen "durchgesuchtet" habe.
Ebenso die Spannungskurve ist ihr perfekt gelungen, denn oftmals, wenn man denkt, dass jetzt alles geklärt sei und gut wird, kommt ein weiteres Missverständnis, was alles erneut durcheinanderwirbelt. Es ist ebenfalls wunderbar zu lesen, dass es Rituale gibt, die in jedem Jahr aufs Neue durchgezogen werden und somit die Tradition gewahrt bleibt. Der rote Faden ist durchgängig erkennbar und am Ende ist die Leserschaft ohne weitere Wünsche und Fragen gut unterhalten worden. Es ist nur ein wenig schade, dass die Story vorbei ist, denn ich könnte sofort weiterlesen, denn auch in der Zukunft gäbe es sicherlich noch einiges zu erzählen.
Fazit: Bisher habe ich nie ein direktes Lieblingsbuch gehabt, da es viele Bücher gibt, die mir gefallen. Aber "Oakfell Autumn Nights" hat einen neuen Standard gesetzt und ich habe mein persönliches Lieblingsbuch gefunden! Deshalb empfehle ich es uneingeschränkt weiter!