Herbstliche Entscheidungen

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kyra112 Avatar

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Eine Freundschaft, die Berge versetzen kann, in dem die Beteiligten nur füreinander da sind und füreinander einstehen, eine Freundschaft, die alles aushält und doch sehr verletzlich ist. Genau eine solche Freundschaft verbinden Everlee und Cooper.
Im beschaulichen Oakfell aufgewachsen, träumen sie von einem Medizinstudium in der weiten Welt. Doch es kommt anders.
Einige Jahre später treffen die beiden während der berühmten Festwoche aufeinander. Doch was ist das, was die beiden verbindet?

Mimi Heeger hat mit „Oakfell Autumn Nights“ ein wunderbares Buch über eine ganz besondere Freundschaft erschaffen. Schon, wenn man das Buch mit seinem wunderschönen Farbschnitt das erste Mal in den Händen hat, erahnt man einen Roman vor einer herbstlich-romantischen Kulisse.
Das Buch spielt auf zwei Zeitebenen und aus den beiden Perspektiven von Cooper und Everlee. Die unterschiedlichen Zeitebenen dienen dem Verständnis der kompletten Geschichte und ziehen sich als roter Faden durch.
Die toughe Everlee ist eine sehr sensible und introvertierte Person, die sich in ihren Schmerz zurückzieht, ihn aber heimlich auslebt.
Auch Cooper ist ein sehr sensibler Mensch. Diese Seite an ihm lernt man nach und nach kennen und ich bewundere, wie direkt er ist, wie feinfühlig er gegenüber Everlee ist, aber auch gegenüber ihrer Familie.
Überhaupt ist Everlees Familie ein wichtiger Teil dieser Geschichte. Die Beschreibung dieser liebevollen Charaktere, die komplett füreinander einstehen, sorgt dafür, dass man nicht die perfekte Familie vor Augen hat, aber die Familie, die sich ein jeder wünscht, weil die Basis dieser Beziehung innige Liebe und Verständnis ist.
Mir hat vor allem gefallen, wie intensiv Mimi Heeger die Freundschaft der beiden erzählt. Tappt man am Anfang noch ziemlich im Dunkeln über die Geschehnisse, kommen nach und nach die intensiven Gefühle auf. Der Leser erlebt zwei emotionale Charaktere, die sich nichts schenken, die aber letzten Endes von Grund auf ehrlich zueinander sind - Charakterzüge, die heute kaum noch zu finden sind.
Die ganze Geschichte ist eingebettet in eine Woche voller Trubel und Treiben, bei dem man sich zum Teil fühlt, wie bei den Gilmore Girls in Stars Hollow. Dieses bunte Treiben als Nebenstrang hat mir auch richtig gut gefallen und machte die Geschichte zu etwas besonderem, wenn es vermutlich auch nicht ganz realistisch war.

Mein Fazit: Eine wundervolle romantische Geschichte und wenn ich es richtig recherchiert habe, der wunderbare Beginn der Reihe „Smalltown Seasons“. Ich werde dieser auf jeden Fall treu bleiben und kann dies allen empfehlen, die romantisch veranlagt sind und sich in Stars Hollow immer sehr wohl gefühlt haben.