Herbststimmung mit kleinen Schwächen
Ich greife selten allein wegen eines Covers zu einem Buch. Diesmal war es aber tatsächlich der erste Grund, warum ich neugierig geworden bin. Die Gestaltung vermittelt sofort diese gemütliche Herbststimmung, die sich später auch im Roman wiederfindet. Als dann noch die Kleinstadt Oakfell mit ihren Traditionen ins Spiel kam, hatte mich die Geschichte endgültig.
Besonders gelungen fand ich, wie die Autorin Vergangenheit und Gegenwart miteinander verbindet. Die Rückblicke erklären nach und nach, warum Everlee und Cooper heute dort stehen, wo sie stehen. Dadurch bekommen beide Figuren deutlich mehr Tiefe, als wenn man nur ihre aktuelle Situation erlebt hätte. Auch der Perspektivwechsel funktioniert für mich gut, weil beide nachvollziehbare Beweggründe haben und man ihre Gedanken besser versteht.
Mindestens genauso gern habe ich allerdings die Szenen mit Everlees Familie gelesen. Zwischen all dem Trubel entsteht eine Wärme, die den Roman für mich trägt. Diese Momente haben Oakfell lebendig wirken lassen und dafür gesorgt, dass die Kleinstadt mehr ist als nur eine schöne Kulisse. Gerade deshalb konnte ich nachvollziehen, warum Everlee so eng mit ihrer Heimat verbunden ist.
Der Schreibstil liest sich leicht und flüssig. Gleichzeitig nimmt sich die Autorin Zeit für die emotionalen Momente, ohne dabei den roten Faden zu verlieren. Die herbstliche Atmosphäre zieht sich konsequent durch die Geschichte und hat bei mir richtig Lust auf kühlere Tage gemacht.
Ganz ohne Kritik blieb das Buch für mich allerdings nicht. An einigen Stellen hatte ich den Eindruck, dass sich die Probleme zwischen Everlee und Cooper früher hätten lösen lassen, wenn beide offener miteinander gesprochen hätten. Dieses Thema zog sich für meinen Geschmack etwas länger durch die Handlung, als nötig gewesen wäre. Das hat mein Lesevergnügen zwar nicht zerstört, aber stellenweise etwas gebremst.
Trotzdem habe ich den Roman gern gelesen. Vor allem wegen seines besonderen Settings, der sympathischen Figuren und der stimmungsvollen Atmosphäre werde ich Oakfell positiv in Erinnerung behalten.
Besonders gelungen fand ich, wie die Autorin Vergangenheit und Gegenwart miteinander verbindet. Die Rückblicke erklären nach und nach, warum Everlee und Cooper heute dort stehen, wo sie stehen. Dadurch bekommen beide Figuren deutlich mehr Tiefe, als wenn man nur ihre aktuelle Situation erlebt hätte. Auch der Perspektivwechsel funktioniert für mich gut, weil beide nachvollziehbare Beweggründe haben und man ihre Gedanken besser versteht.
Mindestens genauso gern habe ich allerdings die Szenen mit Everlees Familie gelesen. Zwischen all dem Trubel entsteht eine Wärme, die den Roman für mich trägt. Diese Momente haben Oakfell lebendig wirken lassen und dafür gesorgt, dass die Kleinstadt mehr ist als nur eine schöne Kulisse. Gerade deshalb konnte ich nachvollziehen, warum Everlee so eng mit ihrer Heimat verbunden ist.
Der Schreibstil liest sich leicht und flüssig. Gleichzeitig nimmt sich die Autorin Zeit für die emotionalen Momente, ohne dabei den roten Faden zu verlieren. Die herbstliche Atmosphäre zieht sich konsequent durch die Geschichte und hat bei mir richtig Lust auf kühlere Tage gemacht.
Ganz ohne Kritik blieb das Buch für mich allerdings nicht. An einigen Stellen hatte ich den Eindruck, dass sich die Probleme zwischen Everlee und Cooper früher hätten lösen lassen, wenn beide offener miteinander gesprochen hätten. Dieses Thema zog sich für meinen Geschmack etwas länger durch die Handlung, als nötig gewesen wäre. Das hat mein Lesevergnügen zwar nicht zerstört, aber stellenweise etwas gebremst.
Trotzdem habe ich den Roman gern gelesen. Vor allem wegen seines besonderen Settings, der sympathischen Figuren und der stimmungsvollen Atmosphäre werde ich Oakfell positiv in Erinnerung behalten.