Redet doch einfach miteinander!
Besonders angesprochen hat mich bei dem Buch zunächst das wunderschöne Design. Das Cover und der Buchschnitt sind wirklich ein Hingucker und passen für mich perfekt in den Herbst – und natürlich auch in mein Bücherregal. 🍂 Auch die Leseprobe hatte mich neugierig gemacht, vor allem wegen Everlees chaotischer Familie. Leider konnte mich die Geschichte inhaltlich letztendlich nicht ganz so überzeugen, wie ich es mir erhofft hatte.
Im Mittelpunkt stehen Everlee und Cooper, die seit vielen Jahren beste Freunde sind. Die beiden verbindet eine Menge gemeinsamer Traditionen und Erinnerungen, und durch die vielen gemeinsamen Jahre sind sie unglaublich eng miteinander verbunden. Im Buch wird ihre Beziehung immer wieder als eine Art Seelenverwandtschaft beschrieben. Genau hier lag für mich allerdings eines der größten Probleme: Eine romantische oder sexuelle Spannung zwischen den beiden habe ich bis zuletzt überhaupt nicht gespürt. Ihre Verbindung hat sich für mich vielmehr wie eine sehr enge Freundschaft angefühlt.
Dabei muss man auch erwähnen, dass die Charaktere im Großteil des Buches noch sehr jung sind – und sich auch im weiteren Verlauf entsprechend verhalten. Das hat für mich an einigen Stellen dazu geführt, dass ihre Handlungen und vor allem die Entwicklung ihrer Beziehung nur schwer nachvollziehbar waren. Die Geschichte lebt sehr stark von Missverständnissen, über die nicht gesprochen wird und die sich meiner Meinung nach relativ einfach aus der Welt schaffen ließen. Gerade im Hinblick auf die beschriebene Seelenverwandtschaft fand ich das teilweise besonders unverständlich. Wenn man sich doch so nahesteht und sich angeblich so gut kennt, warum ruft man die andere Person dann nicht einfach noch einmal an, nachdem offensichtlich etwas schiefgelaufen ist?
Auch die chaotische Familie von Everlee, die mich in der Leseprobe besonders neugierig gemacht hatte, blieb leider hinter meinen Erwartungen zurück. Abgesehen von regelmäßigen Aussagen darüber, wie chaotisch die Familie doch ist, spielt sie eigentlich nur eine eher kleine Rolle in der Geschichte. Das fand ich schade, da ich mir gerade von diesem Aspekt deutlich mehr erhofft hatte.
Eine Szene, die mir außerdem eher unangenehm im Gedächtnis geblieben ist, war die Aussprache vor der gesamten Familie. Dabei ging es sehr ausführlich um sexuelle Details aus der Geschichte der beiden. Für mich war diese Situation einfach unangenehm zu lesen und hat sich zudem nicht wirklich stimmig in den ansonsten eher jungen und teilweise sehr kindlich wirkenden Umgang der Charaktere miteinander eingefügt.
Grundsätzlich war der Schreibstil leicht und angenehm zu lesen. Trotzdem habe ich für das Buch erstaunlich lange gebraucht. Ab einem gewissen Punkt hat mich die Geschichte leider nicht mehr so sehr interessiert, dass ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht. Ich musste mich daher immer wieder dazu motivieren, das Buch überhaupt zur Hand zu nehmen.
Insgesamt würde ich das Buch vor allem jüngeren Leser*innen empfehlen, die Freude an einer eher unkomplizierten Geschichte über Freundschaft, erste Liebe und Missverständnisse haben. Allerdings sollte man dabei auch die enthaltene Sexszene im Hinterkopf behalten.
Für mich hatte das Buch definitiv eine schöne herbstliche Atmosphäre und konnte vor allem optisch punkten. Inhaltlich bietet die Geschichte allerdings wenig neue Ideen und war für meinen Geschmack sehr stark auf eine junge Zielgruppe zugeschnitten.
Daher kann ich leider nur 3 von 5 Sternen vergeben.
Im Mittelpunkt stehen Everlee und Cooper, die seit vielen Jahren beste Freunde sind. Die beiden verbindet eine Menge gemeinsamer Traditionen und Erinnerungen, und durch die vielen gemeinsamen Jahre sind sie unglaublich eng miteinander verbunden. Im Buch wird ihre Beziehung immer wieder als eine Art Seelenverwandtschaft beschrieben. Genau hier lag für mich allerdings eines der größten Probleme: Eine romantische oder sexuelle Spannung zwischen den beiden habe ich bis zuletzt überhaupt nicht gespürt. Ihre Verbindung hat sich für mich vielmehr wie eine sehr enge Freundschaft angefühlt.
Dabei muss man auch erwähnen, dass die Charaktere im Großteil des Buches noch sehr jung sind – und sich auch im weiteren Verlauf entsprechend verhalten. Das hat für mich an einigen Stellen dazu geführt, dass ihre Handlungen und vor allem die Entwicklung ihrer Beziehung nur schwer nachvollziehbar waren. Die Geschichte lebt sehr stark von Missverständnissen, über die nicht gesprochen wird und die sich meiner Meinung nach relativ einfach aus der Welt schaffen ließen. Gerade im Hinblick auf die beschriebene Seelenverwandtschaft fand ich das teilweise besonders unverständlich. Wenn man sich doch so nahesteht und sich angeblich so gut kennt, warum ruft man die andere Person dann nicht einfach noch einmal an, nachdem offensichtlich etwas schiefgelaufen ist?
Auch die chaotische Familie von Everlee, die mich in der Leseprobe besonders neugierig gemacht hatte, blieb leider hinter meinen Erwartungen zurück. Abgesehen von regelmäßigen Aussagen darüber, wie chaotisch die Familie doch ist, spielt sie eigentlich nur eine eher kleine Rolle in der Geschichte. Das fand ich schade, da ich mir gerade von diesem Aspekt deutlich mehr erhofft hatte.
Eine Szene, die mir außerdem eher unangenehm im Gedächtnis geblieben ist, war die Aussprache vor der gesamten Familie. Dabei ging es sehr ausführlich um sexuelle Details aus der Geschichte der beiden. Für mich war diese Situation einfach unangenehm zu lesen und hat sich zudem nicht wirklich stimmig in den ansonsten eher jungen und teilweise sehr kindlich wirkenden Umgang der Charaktere miteinander eingefügt.
Grundsätzlich war der Schreibstil leicht und angenehm zu lesen. Trotzdem habe ich für das Buch erstaunlich lange gebraucht. Ab einem gewissen Punkt hat mich die Geschichte leider nicht mehr so sehr interessiert, dass ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht. Ich musste mich daher immer wieder dazu motivieren, das Buch überhaupt zur Hand zu nehmen.
Insgesamt würde ich das Buch vor allem jüngeren Leser*innen empfehlen, die Freude an einer eher unkomplizierten Geschichte über Freundschaft, erste Liebe und Missverständnisse haben. Allerdings sollte man dabei auch die enthaltene Sexszene im Hinterkopf behalten.
Für mich hatte das Buch definitiv eine schöne herbstliche Atmosphäre und konnte vor allem optisch punkten. Inhaltlich bietet die Geschichte allerdings wenig neue Ideen und war für meinen Geschmack sehr stark auf eine junge Zielgruppe zugeschnitten.
Daher kann ich leider nur 3 von 5 Sternen vergeben.