Anders als erwartet
Als ich zu „Ochsenkopf“ gegriffen habe, war ich ehrlich gesagt etwas skeptisch. Das Thema Fleisch und Metzgerhandwerk liegt eigentlich ziemlich weit weg von meiner Lebensrealität, da ich selbst versuche, weitgehend auf Fleisch zu verzichten. Deshalb war ich mir zunächst nicht sicher, ob mich die Geschichte überhaupt erreichen würde. Umso positiver war ich überrascht, wie schnell mich der Roman für sich gewinnen konnte.
Vor allem die Hauptfigur Rensing hat dazu beigetragen. Er ist kein klassischer Held, den man sofort ins Herz schließt. Er ist stolz auf sein Handwerk, hält unbeirrt an seinen Überzeugungen fest und macht es einem damit nicht immer leicht. Gerade diese Ecken und Kanten haben ihn für mich aber zu einer interessanten und glaubwürdigen Figur gemacht. Ich habe nicht jede seiner Entscheidungen verstanden, konnte seine Beweggründe aber meist nachvollziehen.
Der Roman lebt weniger von großen Wendungen als von seinen Figuren und ihren Beziehungen zueinander. Besonders spannend fand ich zu beobachten, wie Rensing mit den Veränderungen um ihn herum umgeht und wie sehr er an seinen eigenen Vorstellungen festhält. Dabei gibt es immer wieder Momente, die nachdenklich stimmen, aber auch einen feinen Humor erkennen lassen.
Insgesamt ist „Ochsenkopf“ für mich ein ruhiger, atmosphärischer Roman, der sich Zeit für seine Figuren nimmt und gerade dadurch überzeugt. Kein lautes Buch, aber eines, das bei mir noch eine Weile nachgewirkt hat.
Vor allem die Hauptfigur Rensing hat dazu beigetragen. Er ist kein klassischer Held, den man sofort ins Herz schließt. Er ist stolz auf sein Handwerk, hält unbeirrt an seinen Überzeugungen fest und macht es einem damit nicht immer leicht. Gerade diese Ecken und Kanten haben ihn für mich aber zu einer interessanten und glaubwürdigen Figur gemacht. Ich habe nicht jede seiner Entscheidungen verstanden, konnte seine Beweggründe aber meist nachvollziehen.
Der Roman lebt weniger von großen Wendungen als von seinen Figuren und ihren Beziehungen zueinander. Besonders spannend fand ich zu beobachten, wie Rensing mit den Veränderungen um ihn herum umgeht und wie sehr er an seinen eigenen Vorstellungen festhält. Dabei gibt es immer wieder Momente, die nachdenklich stimmen, aber auch einen feinen Humor erkennen lassen.
Insgesamt ist „Ochsenkopf“ für mich ein ruhiger, atmosphärischer Roman, der sich Zeit für seine Figuren nimmt und gerade dadurch überzeugt. Kein lautes Buch, aber eines, das bei mir noch eine Weile nachgewirkt hat.