Besonders

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tilman Avatar

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Rensink wächst in die Metzgerei des Vaters hinein, er wächst in ihr auf und geht im Schlachten auf. Es gefällt ihm in der kühlen Kammer, beim ausbluten, zerlegen und vorbereiten. Nur die besten Tiere werden bei ihnen geschlachtet und dann in der Metzgerei verkauft. Nach dem Tod des Vaters, geht die Metzgerei an Rensink über. Ohne Tamm Tamm, es passiert einfach so. Er macht weiter, was ihn schon immer beschäftigt hat, was ihm schon immer gefallen hat. Er isst eben nicht nur gerne Fleisch und Wurst, sondern produziert es auch. Auf dem Großmarkt steuert er gezielt an die besten Stände heran und er verabscheut das Supermarkt Fleisch. Dann heiratet er und macht weiter wie zuvor, die Ehe ist kalt, wie das Schlachthaus und Rensink muss einsehen, dass das Geld knapp wird. Man sollte umdenken, umplanen und das tut er, aber auf seine Weiße und seine Art. Seine Frau läuft mit, nebenher und ohne gehört oder gesehen zu werden und dann kommt es zu einem Knall.
Manik Sarkar hat ein besonderes Buch geschrieben, einen Familienroman, über eine Traditionsmetzgerei und seine Hauptfigur ist ein ganz besonderer Charakter. Das Buch ist sicher nichts für Vegetarier oder Veganer, aber es ist ein großartiger Roman, der sich einem Thema widmet, dass ich so noch nicht in der Literatur gelesen habe. Toll formuliert, packend geschrieben und ohne unnötige Ausschweifungen.