Düstere Parabel über Außenseiter
Bereits Titel und Cover sorgen für eine düstere, makabre Grundstimmung. Ein Eindruck der nicht täuscht. “Ochsenkopf” ist keine leichte Kost. Man erfährt mehr übers Fleischhandwerk und über die Untiefen der Fleischverarbeitung und Tierkunst als einem lieb ist. Das Buch ist nichts für Leute mit schwachem Magen und hat durchaus Potential aus geneigten Leser Vegetariern zu machen. Mindestens aber wieder einmal darüber nachzudenken, zu welchem Preis das Billig-Fleisch, das auf unseren Tellern liegt, aufgezogen wird.
Auch wenn das Buch mit seinen 176 Seiten recht kurz ist, schafft es einen nachhaltigen Eindruck auf die Leser zu hinterlassen. Zwischenzeitlich brauchte ich eine Pause, auch da das Buch sich mit schwierigen Themen wie Einsamkeit, soziale Isolation und Außenseitertum auseinandersetzt. Die Gesellschaft zeigt sich oft von ihrer hässlichen Seite in dem Roman. Dazu werden nicht einmal Serienmörder oder Monster benötigt.
Manik Sarkar schafft in seiner Erzählung eine Stimmung, in der ich mich beim Lesen unwohl fühle. Ähnlich wie Patrick Süskind in “Das Parfum”. Jeder Satz passt, jede feine Beobachtung. Gleichzeitig gelingt es dem Auto auch Sympathie für die Figuren zu vermitteln. Als Leser hofft und leidet man mit ihnen.
“Ochsenkopf” ist eine Anti-Helden-Geschichten über Figuren, die nicht aus ihrer Haut raus können. Über diejenigen deren Weg schon von Geburt an vorbestimmt zu sein scheint. Und über die, die sich schwerer tun als andere.
Manik Sarkar ist ein Autor, den ich auf jeden Fall im Auge behalten muss. Selten ist mir ein so perfektes Debüt untergekommen.
Auch wenn das Buch mit seinen 176 Seiten recht kurz ist, schafft es einen nachhaltigen Eindruck auf die Leser zu hinterlassen. Zwischenzeitlich brauchte ich eine Pause, auch da das Buch sich mit schwierigen Themen wie Einsamkeit, soziale Isolation und Außenseitertum auseinandersetzt. Die Gesellschaft zeigt sich oft von ihrer hässlichen Seite in dem Roman. Dazu werden nicht einmal Serienmörder oder Monster benötigt.
Manik Sarkar schafft in seiner Erzählung eine Stimmung, in der ich mich beim Lesen unwohl fühle. Ähnlich wie Patrick Süskind in “Das Parfum”. Jeder Satz passt, jede feine Beobachtung. Gleichzeitig gelingt es dem Auto auch Sympathie für die Figuren zu vermitteln. Als Leser hofft und leidet man mit ihnen.
“Ochsenkopf” ist eine Anti-Helden-Geschichten über Figuren, die nicht aus ihrer Haut raus können. Über diejenigen deren Weg schon von Geburt an vorbestimmt zu sein scheint. Und über die, die sich schwerer tun als andere.
Manik Sarkar ist ein Autor, den ich auf jeden Fall im Auge behalten muss. Selten ist mir ein so perfektes Debüt untergekommen.