Eigenwillig
Der Sohn des Metzgers Rensing ist ein Talent, was Fleisch- und Wurstwaren betrifft, er kann die Qualität der Tiere sehr schnell erkennen. Für seine Kunden will er nur das Allerbeste. Doch er muss gegen die Konkurrenz des neuen Supermarktes kämpfen. Nach dem Tod des Vaters ist er zusammen mit seiner jungen Frau für den Laden zuständig. Doch immer größer werden die Verluste, die er täglich einfährt.
Als Vegetarierin habe ich mich kurz gefragt, ob ich dieses Buch überhaupt lesen möchte. Es ist eine ganz andere Welt, in die der Leser hier schlüpft, hier gehört der Tod zum Leben. Doch als ich mich auf die Geschichte eingelassen habe, konnte ich die besonderen Eigenschaften des jungen Metzgers nachvollziehen, getrieben von Leidenschaft und Idealen, die leider zu kostspielig sind in einer Welt, in der die Preise und die Konkurrenz zum Supermarkt das Tagesgeschäft diktieren. Dabei klingt leise Gesellschaftskritik an, wenn es um das Aussterben von Metzgereien geht, während in den Supermärkten minderwertiges Fleisch verkauft wird und Tiere nicht artgerecht gehalten werden, so dass überhaupt billiges Fleisch produziert werden kann. Interessant ist der Hintergrund der Klientel, hier driftet die Geschichte ins Komische ab. So entsteht ein ganz eigensinniger Roman mit einer besonderen Tragikomik, wo sich der Leser immer fragen muss, wie kann dieser sture und leidenschaftliche Metzger überhaupt überleben? Wo kann das nur hinführen? Letztendlich ist diese Geschichte brutal konsequent in der Beantwortung dieser Fragen.
Dieser eigenwillige Roman mit seiner besonderen Geschichte bleibt noch eine Weile in den Gedanken hängen. Ich empfehle das Buch weiter und vergebe 4 von 5 Sternen.
Als Vegetarierin habe ich mich kurz gefragt, ob ich dieses Buch überhaupt lesen möchte. Es ist eine ganz andere Welt, in die der Leser hier schlüpft, hier gehört der Tod zum Leben. Doch als ich mich auf die Geschichte eingelassen habe, konnte ich die besonderen Eigenschaften des jungen Metzgers nachvollziehen, getrieben von Leidenschaft und Idealen, die leider zu kostspielig sind in einer Welt, in der die Preise und die Konkurrenz zum Supermarkt das Tagesgeschäft diktieren. Dabei klingt leise Gesellschaftskritik an, wenn es um das Aussterben von Metzgereien geht, während in den Supermärkten minderwertiges Fleisch verkauft wird und Tiere nicht artgerecht gehalten werden, so dass überhaupt billiges Fleisch produziert werden kann. Interessant ist der Hintergrund der Klientel, hier driftet die Geschichte ins Komische ab. So entsteht ein ganz eigensinniger Roman mit einer besonderen Tragikomik, wo sich der Leser immer fragen muss, wie kann dieser sture und leidenschaftliche Metzger überhaupt überleben? Wo kann das nur hinführen? Letztendlich ist diese Geschichte brutal konsequent in der Beantwortung dieser Fragen.
Dieser eigenwillige Roman mit seiner besonderen Geschichte bleibt noch eine Weile in den Gedanken hängen. Ich empfehle das Buch weiter und vergebe 4 von 5 Sternen.