ein eigenwilliger Roman

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mrs.hetfield Avatar

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Der Roman Ochsenkopf handelt von einem Metzgersohn, der den Laden seines Vaters übernimmt. Er kann perfekt mit totem Fleisch umgehen und hat den Anspruch, die qualitativ beste Metzgerei des Ortes zu führen. Seine Frau ist das genaue Gegenteil, sie kann hervorragend mit Menschen umgehen und sieht die Dinge realistisch. Sie erkennt die Bedürfnisse der Menschen der Umgebung, was den Fleischkonsum angeht und drängt darauf, die Metzgereiprodukte preislich günstiger zu gestalten, um die Kundschaft zu halten. So streben die beiden zu entgegengesetzten Zielen, was zur Trennung ihrer Ehe und am Ende zur Schließung der Metzgerei führt. Ein sehr außergewöhnlicher Roman, der das Konsumverhalten der Menschen beleuchtet und aufzeigt, daß man mit der Billig-Billig-Mentalität zwar Kunden halten, aber die qualitativen Bedürfnisse nicht befriedigen kann - und daß dann auch die Emotionen flöten gehen.