Ein Plädoyer für ein bewussteres Leben

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"Ochsenkopf" ist ein Buch, was einen verstört zurück lässt, aber auf soviele Missstände in unserer heutigen Gesellschaft hinweist. Es geht um Kapitalismuskritik, Kritik an Massentierhaltung, ein Plädoyer für ein bewussteres Einkaufsverhalten, die Zerstörung von alten Handwerksbetrieben zugunsten der Supermärkte und lässt einen definitiv über das eigene Konsumverhalten nachdenken.

Der Autor präsentiert uns einen Protagonisten, der nicht unbedingt auf allen Ebenen symphatisch ist, aber man versteht ihn, sein Problem mit der Welt und warum es ihm wichtig ist, dass er eben nicht dem Motto "Viel für billig für die größte Marge" hinterherrennen will. Und es ist klar, dass die Geschichte mit einem echten Knaller endet. Wobei ich ehrlich gestehen muss, dass war echt heftig und nicht erwartbar. Aber es passte auch so gut zur restlichen Geschichte.

Nur der Nebenstrang mit Jans war für mich nicht verständlich, da es der Geschichte nur bedingt etwas hinzufügte.

Mein Fazit: Ein Buch, was nachhallt und nicht alltäglich ist, aber gerade deshalb lesenswert. Aber evtl. nicht für Veganer geeignet, da die Schlachtszenen schon ausführlich beschrieben werden.