Eindrucksvoll
Das Buch überzeugt vor allem durch seine Sprache, die die Welt der Figuren authentisch macht. Der Hauptprotagonist Rensing ist Metzger – und genau so klischeehaft denkt und fühlt er auch. Die Vergleiche und Bilder stammen aus seiner Arbeitswelt: Für ihn liegt die Welt wie Fleisch auf dem Schneidebrett, formbar von ihm selbst. Solche Metaphern wirken eigenständig und atmosphärisch.
Rensing ist geradezu besessen vom Schlachten. Die Arbeit im Schlachthof bedeutet ihm mehr als die Nähe zu seinen Mitmenschen, wodurch er so verstörend wie faszinierend wirkt. Die Kritik der Konsumgesellschaft findet in dieser Geschichte auch ihren Platz, allerdings ohne belehrenden Zeigefinger. Nur das Ende fällt etwas ab, weil es im Vergleich zum Rest des Romans zu einfach und schnell gelöst wirkt. Trotzdem bleibt es wegen seiner starken Sprache und der ungewöhnlichen Hauptfigur ein Buch, das ich sehr gerne empfehle.
Rensing ist geradezu besessen vom Schlachten. Die Arbeit im Schlachthof bedeutet ihm mehr als die Nähe zu seinen Mitmenschen, wodurch er so verstörend wie faszinierend wirkt. Die Kritik der Konsumgesellschaft findet in dieser Geschichte auch ihren Platz, allerdings ohne belehrenden Zeigefinger. Nur das Ende fällt etwas ab, weil es im Vergleich zum Rest des Romans zu einfach und schnell gelöst wirkt. Trotzdem bleibt es wegen seiner starken Sprache und der ungewöhnlichen Hauptfigur ein Buch, das ich sehr gerne empfehle.