Fleischgenuss
Ein überaus treffendes Cover, das ins Auge und besser noch, ins Gewissen sticht.
Der Roman handelt von einem in sich gekehrten Metzger, der den Betrieb des Vaters übernimmt, seinen Beruf mit Hingabe, Leidenschaft, Präzision und auch mit einem besonderen Talent, ausübt. Wohl hat der Fleischer Modernisierungsideen, doch seinen Werten bleibt er treu. Die Gattin wüsste schon, wie es besser gehen könnte, das Unternehmen zu sichern, doch er bleibt stur.
Verändertes Konsumverhalten, der Wandel der 1960er Jahre, vom Ladengeschäft zum Supermarkt, vom Einkauf mit Beratung zum Massenkonsum hin, vom Verzicht auf Qualität bis zu den Verlockungen der billigen Quantität einer industriellen Produktion, wird hier im Buch gut beleuchtet. Alles, was die junge Generation heute verlangt, Bioware, Verhindern von Tierleid und Regionalität, war damals Standard. Man kaufte bewusst ein.
Der Inhalt dieses Romans tut weh, zeigt auf! Er wirkt berührend, beklemmend, verstörend und verlangt vom Leser emotionale Distanz.
Das Verhalten des Metzgers Rensing wird gut interpretiert, so tragisch seine persönliche Geschichte auch sein mag, man versteht den Mann.
Hervorragende Literatur, eine außergewöhnliche Thematik, die uns unsere Marktorientierung vor Augen führt, lässt einem sehr nachdenklich zurück!
Ein absoluter Lesegenuss!
Der Roman handelt von einem in sich gekehrten Metzger, der den Betrieb des Vaters übernimmt, seinen Beruf mit Hingabe, Leidenschaft, Präzision und auch mit einem besonderen Talent, ausübt. Wohl hat der Fleischer Modernisierungsideen, doch seinen Werten bleibt er treu. Die Gattin wüsste schon, wie es besser gehen könnte, das Unternehmen zu sichern, doch er bleibt stur.
Verändertes Konsumverhalten, der Wandel der 1960er Jahre, vom Ladengeschäft zum Supermarkt, vom Einkauf mit Beratung zum Massenkonsum hin, vom Verzicht auf Qualität bis zu den Verlockungen der billigen Quantität einer industriellen Produktion, wird hier im Buch gut beleuchtet. Alles, was die junge Generation heute verlangt, Bioware, Verhindern von Tierleid und Regionalität, war damals Standard. Man kaufte bewusst ein.
Der Inhalt dieses Romans tut weh, zeigt auf! Er wirkt berührend, beklemmend, verstörend und verlangt vom Leser emotionale Distanz.
Das Verhalten des Metzgers Rensing wird gut interpretiert, so tragisch seine persönliche Geschichte auch sein mag, man versteht den Mann.
Hervorragende Literatur, eine außergewöhnliche Thematik, die uns unsere Marktorientierung vor Augen führt, lässt einem sehr nachdenklich zurück!
Ein absoluter Lesegenuss!