Ja zu Fleisch

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moma58 Avatar

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172 Seiten pure Fleischeslust - ja, ich bekenne mich als Fleischesserin, nicht oft, aber gerne mal ein gutes Stück vom echten Metzger. Und diese Metzger gibt es bei uns in Bayern noch auf dem Land (auch wenn der Roman in den Niederlanden spielt). Ich finde, genau diesem Berufsstand ist dieses Buch gewidmet und natürlich auch denen, die gutes Fleisch schätzen, lieben und selbst zubereiten können.
Die Sprache ist raffiniert und einfach herrlich. Ich sehe Rensing direkt vor mir, wie er die besten Fleischstücke aus gut gewachsenen und bis zu dem Zeitpunkt des Tötens gut behandelten Tieren herauslöst. Für ihn ist es wie eine Obession oder besser ausgedrückt: Es ist seine Leidenschaft. Dieser Roman ist nichts für Vegetarier oder Veganer - er ist für Menschen, die sich dazu bekennen ab und zu mal ein gutes Steak oder einen deftigen knusprigen Schweinsbraten auf den Teller zu bekommen.
Fazit: Unbedingt lesenswert, auch wenn der hohe Preis vielleicht etwas abschreckt. Aber hier ist es wie mit einem guten abgehangenen Stück Fleisch - weniger ist mehr.