Kafkaesker Kurzroman
Rensing junior ist 21 Jahre alt, als er die Fleischerfachschule absolviert und endlich offiziell in die Fußstapfen seines Vaters treten darf und die Metzgerei mitführen darf. Er hat ein besonderes Talent dafür, zu erkennen, welche Qualität das Fleisch eines Rindes haben wird und sieht an vielen verschiedenen Merkmalen, wie genau das Tier gehalten wurde, ob es krank war, welche Art sein Futter war und ähnliche Dinge. Doch dieses Talent nutzt ihm leider im Berufsleben weniger, als man denken würde. Die potenziellen Kunden sehen nicht den Wert des Fleisches, das er verkaufen will und gehen lieber zu dem günstigen Supermarkt.
Der Roman ist kurz, etwas mehr als 170 Seiten umfasst er nur. Doch er hat es in sich. Rensing, der Protagonist, bleibt dem Lesenden so fremd und unnahbar wie er es zeit seines Lebens allen Menschen in seinem Umfeld bleibt - seinen Eltern, den Mitschülern, den Kunden, Bankberatern und sogar seiner eigenen Ehefrau. Auch, wenn Rensing die Hauptfigur des Romans ist, wissen wir nicht mal seinen Vornamen. Die Nebenfiguren sind teilweise greifbarer, wie u.a. seine Frau, die immer wieder versucht, zu ihm durchzudringen. Es gibt aber auch eine weitere Nebenfigur, die Rensing gewissermaßen spiegelt - seine ehemalige Klassenkameradin Jans, die auf eine andere Art und Weise ein seltsames und sehr einsames Leben führt.
Einsamkeit und vor allem Gleichgültigkeit sind die Leitthemen des Buches, das durch den Protagonisten und sein Schicksal an Werke von Kafka erinnert und den Lesenden am Ende der Lektüre mit einem Gefühl zurück lässt, das sich schwer in Worte fassen lässt.
Eine wirklich interessante und nachwirkende Lektüre, die ich gerne weiter empfehle!
Der Roman ist kurz, etwas mehr als 170 Seiten umfasst er nur. Doch er hat es in sich. Rensing, der Protagonist, bleibt dem Lesenden so fremd und unnahbar wie er es zeit seines Lebens allen Menschen in seinem Umfeld bleibt - seinen Eltern, den Mitschülern, den Kunden, Bankberatern und sogar seiner eigenen Ehefrau. Auch, wenn Rensing die Hauptfigur des Romans ist, wissen wir nicht mal seinen Vornamen. Die Nebenfiguren sind teilweise greifbarer, wie u.a. seine Frau, die immer wieder versucht, zu ihm durchzudringen. Es gibt aber auch eine weitere Nebenfigur, die Rensing gewissermaßen spiegelt - seine ehemalige Klassenkameradin Jans, die auf eine andere Art und Weise ein seltsames und sehr einsames Leben führt.
Einsamkeit und vor allem Gleichgültigkeit sind die Leitthemen des Buches, das durch den Protagonisten und sein Schicksal an Werke von Kafka erinnert und den Lesenden am Ende der Lektüre mit einem Gefühl zurück lässt, das sich schwer in Worte fassen lässt.
Eine wirklich interessante und nachwirkende Lektüre, die ich gerne weiter empfehle!