Spaß am Fleisch
"Ochsenkopf" war für mich eine echte Überraschung. So eine Geschichte liest man nicht alle Tage – und genau das hat mir so gut gefallen. Manik Sarkar erzählt mit viel Ironie und trockenem Humor von einem Mann, der mit großer Leidenschaft für sein Handwerk lebt, dabei aber immer mehr den Anschluss an die Menschen um sich herum verliert.
Rensing junior wächst in der Metzgerei seines Vaters auf und widmet sein Leben der perfekten Wurst und dem besten Fleisch. Er möchte den Betrieb modernisieren und setzt kompromisslos auf Qualität. Doch während er seine hohen Ansprüche verfolgt, versteht er immer weniger, was seine Kundschaft eigentlich will. Als die Dorfbewohner zunehmend lieber im Supermarkt einkaufen, entwickelt sich sein Alltag zu einem fast aussichtslosen Kampf gegen den Wandel der Zeit.
Besonders gelungen fand ich den ironischen Ton, der perfekt zur Geschichte passt. Obwohl die Handlung von Scheitern, Einsamkeit und Veränderungen erzählt, bleibt das Buch durchgehend unterhaltsam und oft erstaunlich komisch. Sarkar schafft es, seinen Protagonisten gleichzeitig sympathisch, stur und tragisch wirken zu lassen.
Der Roman ist ungewöhnlich, klug beobachtet und hebt sich angenehm von vielen anderen Büchern ab. Nicht jede Figur blieb mir nachhaltig im Gedächtnis, deshalb reicht es für mich nicht ganz zur Höchstwertung. Trotzdem habe ich das Buch sehr gern gelesen und kann es allen empfehlen, die Lust auf eine etwas andere, tragikomische Geschichte haben.
Rensing junior wächst in der Metzgerei seines Vaters auf und widmet sein Leben der perfekten Wurst und dem besten Fleisch. Er möchte den Betrieb modernisieren und setzt kompromisslos auf Qualität. Doch während er seine hohen Ansprüche verfolgt, versteht er immer weniger, was seine Kundschaft eigentlich will. Als die Dorfbewohner zunehmend lieber im Supermarkt einkaufen, entwickelt sich sein Alltag zu einem fast aussichtslosen Kampf gegen den Wandel der Zeit.
Besonders gelungen fand ich den ironischen Ton, der perfekt zur Geschichte passt. Obwohl die Handlung von Scheitern, Einsamkeit und Veränderungen erzählt, bleibt das Buch durchgehend unterhaltsam und oft erstaunlich komisch. Sarkar schafft es, seinen Protagonisten gleichzeitig sympathisch, stur und tragisch wirken zu lassen.
Der Roman ist ungewöhnlich, klug beobachtet und hebt sich angenehm von vielen anderen Büchern ab. Nicht jede Figur blieb mir nachhaltig im Gedächtnis, deshalb reicht es für mich nicht ganz zur Höchstwertung. Trotzdem habe ich das Buch sehr gern gelesen und kann es allen empfehlen, die Lust auf eine etwas andere, tragikomische Geschichte haben.