Tragödie über einen Fleischer
Der Roman dreht sich um einen Fleischer aus Leidenschaft, dem die Qualität des von ihm im Familienbetrieb verkauften Fleisches über alles geht. Ansonsten ist er ein eigenbrötlerischer Außenseiter. Um der Konkurrenz des neu im Dorf angesiedelten Supermarktes trotzen zu können, entwickelt er einige ungewöhnliche und absurde Geschäftsideen, die leider alle zum Scheitern verurteilt sind, wovor er stur die Augen verschließt. So kommt es, wie es kommen muss - alles nimmt ein tragisches Ende.
Das Buch nimmt aktuelle Themen im Zusammenhang mit dem Fleischverzehr kritisch unter die Lupe: Massentierhaltung mit einhergehendem Qualitätsverlust des Fleisches, Preisdruck von Billigfleischproduzenten und -händlern für traditionelle Metzgerbetriebe, die Rolle des Verbrauchers, der möglichst billig einkaufen will. Gerade ihn nimmt der Autor gehörig auf die Schippe, indem er ihm die Fähigkeit abspricht zu erkennen, was er auf den Teller bringt.
Seinen Standpunkt bringt der Autor kurz und knapp zur Sprache, und das erschöpfend auf nur 172 Seiten, die sich angenehm lesen. Sehr lehrreich ist die Geschichte in Bezug auf das Fleischergewerbe und allem, was mit ihm im Zusammenhang steht. Zartbesaitete sollten von ihr eher Abstand nehmen; die Schlachtung von Vieh und auch anderen Tieren wird manches Mal sehr bildhaft beschrieben.
Das Buch nimmt aktuelle Themen im Zusammenhang mit dem Fleischverzehr kritisch unter die Lupe: Massentierhaltung mit einhergehendem Qualitätsverlust des Fleisches, Preisdruck von Billigfleischproduzenten und -händlern für traditionelle Metzgerbetriebe, die Rolle des Verbrauchers, der möglichst billig einkaufen will. Gerade ihn nimmt der Autor gehörig auf die Schippe, indem er ihm die Fähigkeit abspricht zu erkennen, was er auf den Teller bringt.
Seinen Standpunkt bringt der Autor kurz und knapp zur Sprache, und das erschöpfend auf nur 172 Seiten, die sich angenehm lesen. Sehr lehrreich ist die Geschichte in Bezug auf das Fleischergewerbe und allem, was mit ihm im Zusammenhang steht. Zartbesaitete sollten von ihr eher Abstand nehmen; die Schlachtung von Vieh und auch anderen Tieren wird manches Mal sehr bildhaft beschrieben.