Unterhaltsam, aber schwierig
Ein absolut abstruses, aber dennoch unterhaltsames Buch, das mit einer gewissen Prise (schwarzen) Humors die Gesellschaft beleuchtet. Eine Gesellschaft, in der Konsum immer mehr an erster Stelle steht, in der der Kunde König ist und in der Zwischenmenschliches auf der Strecke zu bleiben scheint.
Dabei fing alles so gut an. Ein Metzgernachwuchs, der nach Fachwissen giert und geradewegs in die Materie der Fleischerei eintauchen möchte. Sehr löblich, doch fehlt ihm eines, das beim Verkauf seiner absolut qualitativ hochwertigen Ware zusätzlich wichtig ist: Fingerspitzengefühl. Seine Unfähigkeit mit den Kunden umzugehen, zwischen den Zeilen zu lesen und sich auf sie einzulassen, statt seine Ideen über sie stülpen zu wollen, sorgt Stück für Stück dafür, dass die Qualität seiner Ware zweitrangig wird.
Hinzu kommt ein veraltetes Frauenbild, das in seinem Kopf umherschwirrt und ihn somit blind für wohl überlegte Geschäftsideen und Diskussionen auf Augenhöhe machen.
Er verrennt sich komplett, aber so geht es auch irgendwie dem Roman an sich. Mir wurde nicht ganz klar, was der Autor uns Lesern damit vermitteln wollte.
Dabei fing alles so gut an. Ein Metzgernachwuchs, der nach Fachwissen giert und geradewegs in die Materie der Fleischerei eintauchen möchte. Sehr löblich, doch fehlt ihm eines, das beim Verkauf seiner absolut qualitativ hochwertigen Ware zusätzlich wichtig ist: Fingerspitzengefühl. Seine Unfähigkeit mit den Kunden umzugehen, zwischen den Zeilen zu lesen und sich auf sie einzulassen, statt seine Ideen über sie stülpen zu wollen, sorgt Stück für Stück dafür, dass die Qualität seiner Ware zweitrangig wird.
Hinzu kommt ein veraltetes Frauenbild, das in seinem Kopf umherschwirrt und ihn somit blind für wohl überlegte Geschäftsideen und Diskussionen auf Augenhöhe machen.
Er verrennt sich komplett, aber so geht es auch irgendwie dem Roman an sich. Mir wurde nicht ganz klar, was der Autor uns Lesern damit vermitteln wollte.