Welt im Wandel
Rensing junior wächst in einer Welt auf, in der sich alles um Fleisch- und Wurstwaren dreht. Und so folgt er auch seinem Vater nach dessen Tod nach und übernimmt die Metzgerei. Dabei hat er einige Vorstellungen, wie man das Ganze besser machen könnte. Voller Werte und Ideale hinsichtlich der Fleischproduktion übersieht er dabei die Menschen um sich herum.
Der Roman ist mit seinen 166 Seiten schnell gelesen. Wir steigen in Rensings Kindheit ein und begleiten ihn bis zu seinem Tod. Rensing hat eine besondere Gabe, denn er kann bei Tieren auf einen Blick erkennen, welche Qualität er auf den Teller bekommen könnte. Doch gefangen in seinem Perfektionismus verkennt er die wahre Welt der Lebenden um sich herum. Die Sprache ist leicht und klar verständlich. Das Metzgerhandwerk wird genau beschrieben, aber nicht ausufernd auserzählt. Man bekommt einen guten Einblick in die Materie. Vor allem zum Ende hin gibt es von Seiten des Erzählers viel unverhohlene Kritik an der heutigen Massentierhaltung und dem damit verbundenen Fleischkonsum der Menschen. Man erhält nur wenig Einblick in das Leben der anderen Personen um Rensing herum, aber diese kurzen Beschreibungen sagen schon sehr viel aus. Vor allem das Ende ist wirklich gelungen und rundet den Roman in meinen Augen gut ab. Wer ein bisschen hinter die Kulissen blicken und dabei von einem Menschen lesen möchte, der nicht in seine Zeit passt und daher an den Umständen scheitert, dem sei dieses Buch empfohlen. Ich finde den Debütroman gelungen und würde gerne mehr von Manik Sarkar lesen.
Der Roman ist mit seinen 166 Seiten schnell gelesen. Wir steigen in Rensings Kindheit ein und begleiten ihn bis zu seinem Tod. Rensing hat eine besondere Gabe, denn er kann bei Tieren auf einen Blick erkennen, welche Qualität er auf den Teller bekommen könnte. Doch gefangen in seinem Perfektionismus verkennt er die wahre Welt der Lebenden um sich herum. Die Sprache ist leicht und klar verständlich. Das Metzgerhandwerk wird genau beschrieben, aber nicht ausufernd auserzählt. Man bekommt einen guten Einblick in die Materie. Vor allem zum Ende hin gibt es von Seiten des Erzählers viel unverhohlene Kritik an der heutigen Massentierhaltung und dem damit verbundenen Fleischkonsum der Menschen. Man erhält nur wenig Einblick in das Leben der anderen Personen um Rensing herum, aber diese kurzen Beschreibungen sagen schon sehr viel aus. Vor allem das Ende ist wirklich gelungen und rundet den Roman in meinen Augen gut ab. Wer ein bisschen hinter die Kulissen blicken und dabei von einem Menschen lesen möchte, der nicht in seine Zeit passt und daher an den Umständen scheitert, dem sei dieses Buch empfohlen. Ich finde den Debütroman gelungen und würde gerne mehr von Manik Sarkar lesen.