Ein romantisches Fake-Dating-Winterabenteuer mit Tiefgang, Charme und sportlicher Kulisse

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ellenbelle Avatar

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„One Date to Gold“ war für mich ein echtes Winter-Wohlfühlbuch mit überraschend ernsten Untertönen. Die Geschichte nimmt uns mit in die Welt der Olympischen Winterspiele und erzählt von zwei ganz unterschiedlichen Sportler:innen, die sich in einer Fake-Beziehung wiederfinden – mit allen Turbulenzen, Gefühlen und Klischees, die man sich von diesem Setting wünschen kann.
Amie steht vor ihrer großen Chance, endlich zu beweisen, dass sie im Snowboard-Team zu Recht ihren Platz hat. Doch nach einem Unfall ihrer stärksten Konkurrentin rückt sie unerwartet in den Fokus – und das ist alles andere als leicht für sie. Hunter, Eishockeykapitän mit zweifelhaftem Image, schlägt ihr einen Deal vor: Sie spielt seine Freundin, er hält ihr die Presse vom Leib. Was folgt, ist ein langsames Näherkommen zweier verletzter Herzen, das glaubwürdig, feinfühlig und auch witzig erzählt wird.
Besonders gelungen fand ich, wie ernste Themen wie Leistungsdruck, Medikamentenmissbrauch oder der Verlust eines Familienmitglieds eingebunden wurden – ohne die Leichtigkeit der Liebesgeschichte zu verlieren. Die Dynamik im Eishockeyteam, Hunters Entwicklung und die zarte Annäherung zwischen den beiden Hauptfiguren haben mich berührt. Ein paar der spicy Szenen hätten für meinen Geschmack nicht ganz so ausführlich sein müssen, aber das ist natürlich Geschmackssache.
Fazit:
Ein herzerwärmender Sport-Romance-Roman mit Fake-Dating-Trope, winterlicher Atmosphäre und viel Gefühl: genau richtig für kalte Tage und alle, die sich nach einer Prise Olympia, Eis und Liebe sehnen.
🌟🌟🌟🌟 von 5 Sternen