Eine Geschichte über Liebe, Mut und Selbstfindung
Ich habe „One Date to Gold“ von Ivy Leagh regelrecht verschlungen. Es hat mir richtig gut gefallen!
Amie ist leidenschaftliche Snowboarderin und will bei den Olympischen Spielen um Gold kämpfen. Der Druck auf Amie ist jedoch riesig und wird noch intensiver, als ihre größte Konkurrentin verletzt ausfällt und sie plötzlich im Rampenlicht steht. Eishockeykapitän Hunter bietet ihr an, sie vor der Presse zu schützen unter der Bedingung, dass sie seine Rolle als „Fake-Freundin“ übernimmt. Was als pragmatisches Abkommen beginnt, entwickelt sich nach und nach zu einer zarten Verbindung voller Funken und Gefühle.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, angenehm und leicht zu lesen. Besonders gefallen hat mir, wie sie durch die Dialoge genau die richtige Mischung aus Emotion, Ernsthaftigkeit und Humor schafft. Das Buch behandelt dabei wichtige Themen wie Leistungsdruck, Trauer, mentale Herausforderungen, Sucht und Therapie, ohne überfordernd oder unsensibel zu wirken. Stattdessen sind diese Elemente gut eingebettet, sodass man intensiv mit den Charakteren mitfühlen kann, ohne dass die Leichtigkeit der Geschichte verloren geht.
Amie und Hunter sind großartige Hauptfiguren. Amie bewundere ich vor allem für ihren Mut und ihre Stärke. Sie schafft es, sich selbst wiederzufinden und gestärkt aus schwierigen Situationen hervorzugehen. Gleichzeitig habe ich ihren Humor geliebt, der zusammen mit Hunters immer wieder für Schmunzeln oder lautes Lachen sorgt. Hunter selbst ist ebenfalls ein starker Charakter: Sein Humor, seine sensible Seite und seine liebenswerte Persönlichkeit machen ihn sofort sympathisch. Besonders seine beschützende Art und die Beziehung zu seiner Schwester Evie haben ihn noch greifbarer wirken lassen. Evie als Nebenfigur hat mir ebenfalls sehr gefallen. Es war erfrischend, dass sie sich als Schwester von Hunter und Freundin von Amie hier nicht gegen die Liebesgeschichte stellt, wie man es sonst oft liest, sondern das Ganze offen unterstützt. Auch die Szenen mit Hunters Eishockeyteam haben mir sehr gut gefallen.
Der Plot ist überzeugend und bringt den Profisport sowie die Olympischen Spiele auf eine sehr anschauliche Weise näher. Man bekommt einen Blick hinter die Kulissen und spürt, welchen Druck die Sportlerinnen und Sportler ausgesetzt sind. Ein kleiner Kritikpunkt: Hunters Beziehung zu seinem Vater wird am Ende nur kurz angerissen. Hier hätte ich mir etwas mehr Tiefe gewünscht. Das ist aber wirklich nur eine kleine Anmerkung, die den Gesamteindruck kaum trübt.
Auch der Epilog hat mir richtig gut gefallen, weil er nicht das typische „Alles ist perfekt“-Ende ist, sondern ein Stück Realität zeigt. Ich muss zugeben, dass ich Anfangs das Gefühl hatte, es passiert so viel, dass daraus fast ein eigenes Buch hätte werden können. Beim weiteren Nachdenken wurde mir aber klar, dass gerade diese Mischung aus Höhen und Tiefen den Epilog so besonders macht und zeigt, dass das Leben eben genau das ist, mit all seinen Aufs und Abs und dass das völlig in Ordnung ist.
Abschließend möchte ich noch das Cover erwähnen: Es ist wunderschön gestaltet und passt perfekt zur Geschichte. Auch die illustrierten Innenklappen sind ein tolles Detail und runden das Buch wunderbar ab.
Fazit:
„One Date to Gold“ ist eine berührende, humorvolle und zugleich tiefgründige Geschichte über Mut, Selbstfindung, Liebe und das Leben hinter dem Glanz des Profisports. Ich habe das Buch sehr genossen und kann es nur wärmstens empfehlen!
Amie ist leidenschaftliche Snowboarderin und will bei den Olympischen Spielen um Gold kämpfen. Der Druck auf Amie ist jedoch riesig und wird noch intensiver, als ihre größte Konkurrentin verletzt ausfällt und sie plötzlich im Rampenlicht steht. Eishockeykapitän Hunter bietet ihr an, sie vor der Presse zu schützen unter der Bedingung, dass sie seine Rolle als „Fake-Freundin“ übernimmt. Was als pragmatisches Abkommen beginnt, entwickelt sich nach und nach zu einer zarten Verbindung voller Funken und Gefühle.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, angenehm und leicht zu lesen. Besonders gefallen hat mir, wie sie durch die Dialoge genau die richtige Mischung aus Emotion, Ernsthaftigkeit und Humor schafft. Das Buch behandelt dabei wichtige Themen wie Leistungsdruck, Trauer, mentale Herausforderungen, Sucht und Therapie, ohne überfordernd oder unsensibel zu wirken. Stattdessen sind diese Elemente gut eingebettet, sodass man intensiv mit den Charakteren mitfühlen kann, ohne dass die Leichtigkeit der Geschichte verloren geht.
Amie und Hunter sind großartige Hauptfiguren. Amie bewundere ich vor allem für ihren Mut und ihre Stärke. Sie schafft es, sich selbst wiederzufinden und gestärkt aus schwierigen Situationen hervorzugehen. Gleichzeitig habe ich ihren Humor geliebt, der zusammen mit Hunters immer wieder für Schmunzeln oder lautes Lachen sorgt. Hunter selbst ist ebenfalls ein starker Charakter: Sein Humor, seine sensible Seite und seine liebenswerte Persönlichkeit machen ihn sofort sympathisch. Besonders seine beschützende Art und die Beziehung zu seiner Schwester Evie haben ihn noch greifbarer wirken lassen. Evie als Nebenfigur hat mir ebenfalls sehr gefallen. Es war erfrischend, dass sie sich als Schwester von Hunter und Freundin von Amie hier nicht gegen die Liebesgeschichte stellt, wie man es sonst oft liest, sondern das Ganze offen unterstützt. Auch die Szenen mit Hunters Eishockeyteam haben mir sehr gut gefallen.
Der Plot ist überzeugend und bringt den Profisport sowie die Olympischen Spiele auf eine sehr anschauliche Weise näher. Man bekommt einen Blick hinter die Kulissen und spürt, welchen Druck die Sportlerinnen und Sportler ausgesetzt sind. Ein kleiner Kritikpunkt: Hunters Beziehung zu seinem Vater wird am Ende nur kurz angerissen. Hier hätte ich mir etwas mehr Tiefe gewünscht. Das ist aber wirklich nur eine kleine Anmerkung, die den Gesamteindruck kaum trübt.
Auch der Epilog hat mir richtig gut gefallen, weil er nicht das typische „Alles ist perfekt“-Ende ist, sondern ein Stück Realität zeigt. Ich muss zugeben, dass ich Anfangs das Gefühl hatte, es passiert so viel, dass daraus fast ein eigenes Buch hätte werden können. Beim weiteren Nachdenken wurde mir aber klar, dass gerade diese Mischung aus Höhen und Tiefen den Epilog so besonders macht und zeigt, dass das Leben eben genau das ist, mit all seinen Aufs und Abs und dass das völlig in Ordnung ist.
Abschließend möchte ich noch das Cover erwähnen: Es ist wunderschön gestaltet und passt perfekt zur Geschichte. Auch die illustrierten Innenklappen sind ein tolles Detail und runden das Buch wunderbar ab.
Fazit:
„One Date to Gold“ ist eine berührende, humorvolle und zugleich tiefgründige Geschichte über Mut, Selbstfindung, Liebe und das Leben hinter dem Glanz des Profisports. Ich habe das Buch sehr genossen und kann es nur wärmstens empfehlen!