Mehr als Gold wert

Voller Stern Voller Stern Voller Stern Voller Stern Voller Stern
user13 Avatar

Von

Ich bin ehrlich: Ich habe dieses Buch angefangen, weil ich Lust auf Winter-Vibes, Fake Dating und ein bisschen Drama hatte. Bekommen habe ich viel mehr.

One Date To Gold fühlt sich nicht wie eine typische Sports-Romance an, sondern wie eine Geschichte über Druck, Erwartungen und darüber, wie schwer es sein kann, an sich selbst zu glauben. Amie war für mich keine perfekte Heldin – und genau das mochte ich so sehr an ihr. Ihre Unsicherheit, ihr Wunsch, endlich gesehen zu werden, und diese Angst, nicht gut genug zu sein, haben sich unglaublich echt angefühlt.

Das Fake-Dating mit dem grumpy Eishockeykapitän startet genau so chaotisch, wie man es sich wünscht: viel Reibung, viele Wortgefechte und dieses ständige „Wir können uns eigentlich nicht ausstehen“. Aber was mir besonders gefallen hat, war, dass sich die Gefühle langsam entwickeln. Nichts wirkt überstürzt oder kitschig – eher leise, ehrlich und manchmal sogar ein bisschen unbequem.

Das Olympia-Setting hat mich komplett abgeholt. Man spürt den Leistungsdruck, die Öffentlichkeit, die Erwartungen von außen. Der Sport ist nicht nur Hintergrund, sondern Teil der Geschichte und der inneren Konflikte der Figuren. Genau das hat alles so intensiv gemacht.

Und dann diese Winteratmosphäre: Schnee, Kälte, ein Chalet, Nähe, die eigentlich nicht erlaubt ist. Cozy und gleichzeitig voller Spannung. Ich habe mich beim Lesen oft dabei ertappt, dass ich nicht wollte, dass die Geschichte endet.

Was dieses Buch für mich besonders macht, ist, dass es nicht nur von Liebe erzählt, sondern davon, sich selbst zu erlauben, Fehler zu machen, Gefühle zu haben und trotzdem weiterzumachen. Es fühlt sich nahbar an, ehrlich und einfach schön.