Perfekt für kalte Tage

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lekna Avatar

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Ich fand die Atmosphäre, die Charaktere und die Story von One Date to Gold super schön und ein echtes Winter-Wohlfühlbuch.

Dabei ist die Geschichte keineswegs nur Sonnenschein: Es werden auch ernste Themen wie der Leistungsdruck im Profisport, Medikamentenmissbrauch und der Verlust eines Familienmitglieds angesprochen. Doch es gibt neben den ernsten Themen auch viele schöne und lustige Momente, so dass sich das alles in Waage hält und man gerne in die Geschichte eintaucht.

Erzählt wird abwechselnd aus den Perspektiven von Amie und Hunter, die sich an ganz unterschiedlichen Punkten ihrer Karriere befinden. Hunter ist in Eishockeykreisen bereits bekannt und spielt in der NHL, muss sich mit der Presse herumschlagen und hat ein eher zweifelhaftes öffentliches Image. Amie hingegen musste neu anfangen und ist fest entschlossen erfolgreich zu sein. Hat aber Zweifel, ob sie das schafft. Die beiden lernen sich im olympischen Dorf kennen und gehen eine Fake-Beziehung ein.

Hunter ist ein toller Charakter, und ich hätte gerne noch mehr über seine Collegezeit erfahren, als er noch nicht berühmt und etwas draufgängerischer war. Besonders gefallen hat mir, wie unterstützend er Amie gegenüber ist und wie beschützerisch er sich um seine kleine Schwester kümmert. Sehr schön fand ich auch, wie sich Amie und Hunter langsam näherkommen und nach und nach mehr Vertrauen zueinander aufbauen. Meine Lieblingsmomente waren jedoch die Szenen mit dem restlichen Eishockeyteam. Es war großartig zu beobachten, wie sich die Dynamik entwickelt und am Ende wirklich ein Team auf dem Eis steht. Es gibt auch spicy Szenen, die es nach meinem Empfinden aber gar nicht in dieser Ausführlichkeit gebraucht hätte.

Alles in allem ist One Date to Gold ein schöner Liebesroman in einem herrlich winterlichen Setting mit tollen Charakteren, der sich perfekt für gemütliche Lesestunden eignet.