Schöner Winterroman

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meikeo Avatar

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Beim Buch One Date to Gold von Ivy Leagh hat mir direkt das Cover schon sehr gut gefallen. Es passt perfekt zur Geschichte und fängt die winterliche Atmosphäre und den sportlichen Vibe wunderbar ein und macht direkt Lust aufs Lesen.

Besonders spannend finde ich den Rahmen der Olympischen Spiele, vor allem der Winterspiele. Dieser Bereich bekommt in Romanen und auch generell in der Öffentlichkeit oft weniger Aufmerksamkeit, umso schöner ist es, hier einmal tiefer einzutauchen. Ivy Leagh schafft es, die Faszination des Leistungssports greifbar zu machen, ohne dabei zu überladen zu wirken.

Den Aufbau der Geschichte durch die Autorin finde ich auch sehr gelungen. Die Beziehung zwischen Amie und Hunter entwickelt sich sehr schön – beginnend mit einem klassischen Fake-Dating-Trope, der hier authentisch umgesetzt wird. Die Dynamik der beiden trägt die Handlung und sorgt für viele emotionale, aber auch leichte Momente.

Besonders positiv hervorzuheben ist die Einbindung ernsterer Themen, wie der Machtmissbrauch durch ihren Trainer. Dieser Aspekt verleiht der Geschichte Tiefe und zeigt weitere, oft verdrängte Facetten des Profisports.

Insgesamt ist One Date to Gold sehr leicht geschrieben, der flüssige Schreibstil gefällt mir ausgesprochen gut. Es ist eine Wohlfühlgeschichte mit Substanz – perfekt für gemütliche Lesestunden in der kalten Jahreszeit.