Snowboard versus Eishockey - oder doch Beides?

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heikebund Avatar

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"One Date to Gold" ist ein wunderschönes Buch, inhaltlich und äußerlich. Beim Betrachten des gelungenen winterlichen Farbschnitts war ich sofort vor Ort: Winterolympiade 2016 in Italien. Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt und Ivy Leagh lässt viel Lokalkolorit, aber auch viele Infos über den Wintersport auf unterhaltsame Weise einfließen. Es geht um eine Fake Beziehung zwischen Amie und Hunter, doch von Anfang an spürt man hier die Funken fliegen. Mir hat besonders gut gefallen, dass sich nicht nur die Beziehung der beiden weiterentwickelt, sondern dass die Figuren auch eine persönliche, voneinander unabhängige Entwicklung und Reife erfahren. Aufgrund der bildhaften Sprache liest sich dieser Roman wie ein Film und es entsteht das Gefühl, mitten im Geschehen zu sein und die Menschen wirklich kennenzulernen. Was ich persönlich sehr schätze, wenn die Sexszenen gut dosiert, dafür aber heiß sind. Das wurde hier meisterlich umgesetzt. Der Roman hat nicht nur einen guten Einstieg, sondern es wurde auch ein sorgfältiges Ende gestaltet.
Ich habe das Buch in einem durch gelesen, ohne es zur Seite zu legen und kann es als entspannende, leichte Winterlektüre nur wärmstens weiterempfehlen.