Sport Romance mit abfallender Kurve
Fake-Dating-Geschichten gehören eigentlich genau zu meinem Beuteschema, deshalb hat mich die Kombination mit den Olympischen Spielen sofort angesprochen. Besonders Amie und Hunter konnten mich schnell für sich gewinnen, da beide sehr nahbar und sympathisch wirken. Die wechselnden Perspektiven sorgen außerdem dafür, dass man ihre Gedanken und Gefühle gut nachvollziehen kann. Auch die Nebenfiguren haben sich harmonisch in die Handlung eingefügt und das Gesamtbild abgerundet.
Trotzdem hat die Geschichte für mich im weiteren Verlauf etwas an Reiz verloren. Die Distanz und die anfänglichen Spannungen zwischen den beiden waren schneller verschwunden, als ich erwartet hatte. Dadurch fühlte sich die Entwicklung ihrer Beziehung etwas übereilt an und die Dynamik, die am Anfang noch neugierig gemacht hat, ging zunehmend verloren.
Auch die emotionalen Altlasten und persönlichen Schwierigkeiten der Charaktere konnten mich nicht vollständig überzeugen. Einige Konflikte wirkten eher konstruiert und wurden dann vergleichsweise schnell gelöst, wodurch die emotionalen Momente nicht die Wirkung hatten, die sie hätten haben können.
Das Finale selbst kam für mich wenig überraschend. Gleichzeitig wurde im Epilog extrem viel untergebracht, fast so, als hätte man dort noch eine komplette zusätzliche Geschichte erzählen wollen.
Fazit:
Wer eine unkomplizierte Liebesgeschichte mit sportlichem Olympia-Feeling sucht, wird hier vermutlich gut unterhalten. Mir persönlich fehlte jedoch etwas mehr Tiefe und Spannung in der Entwicklung der Geschichte.
Trotzdem hat die Geschichte für mich im weiteren Verlauf etwas an Reiz verloren. Die Distanz und die anfänglichen Spannungen zwischen den beiden waren schneller verschwunden, als ich erwartet hatte. Dadurch fühlte sich die Entwicklung ihrer Beziehung etwas übereilt an und die Dynamik, die am Anfang noch neugierig gemacht hat, ging zunehmend verloren.
Auch die emotionalen Altlasten und persönlichen Schwierigkeiten der Charaktere konnten mich nicht vollständig überzeugen. Einige Konflikte wirkten eher konstruiert und wurden dann vergleichsweise schnell gelöst, wodurch die emotionalen Momente nicht die Wirkung hatten, die sie hätten haben können.
Das Finale selbst kam für mich wenig überraschend. Gleichzeitig wurde im Epilog extrem viel untergebracht, fast so, als hätte man dort noch eine komplette zusätzliche Geschichte erzählen wollen.
Fazit:
Wer eine unkomplizierte Liebesgeschichte mit sportlichem Olympia-Feeling sucht, wird hier vermutlich gut unterhalten. Mir persönlich fehlte jedoch etwas mehr Tiefe und Spannung in der Entwicklung der Geschichte.