Winter, Olympia & Fake-Date-Trope

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azur.blau.liest Avatar

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Das Olympia-Setting hat mich von Anfang an gepackt. Ivy Leagh fängt die Atmosphäre der Winterspiele ein: Man spürt die beißende Kälte auf den Tribünen, riecht den frisch präparierten Schnee auf den Pisten und fühlt die elektrisierende Anspannung, die über dem Athletendorf liegt.

Die Protagonisten mochte ich sehr. Die Chemie zwischen ihnen knistert von der ersten Seite an und alle wissen es noch, bevor sie es selbst wissen: Hinter und Amie gehören zusammen.

Die ungewollte Nähe, die kleinen Lügen, die immer schwerer zu halten sind, und der Moment, in dem aus Spielerei echte Gefühle werden. Die Autorin spielt mit dem Trope und gibt ihm durch das Olympia-Setting eine frische, unverbrauchte Note.

Aufgrund des Covers in lavendellila bekommt das Buch einen Ehrenplatz in meinem Bücherregal - Lieblingsfarbe!

Wenn Winter, Olympia und ein Fake-Date-Trope aufeinandertreffen, entsteht genau die Art von Geschichte, bei der man die Heizung höherdreht und das Buch einfach nicht weglegen kann – und Ivy Leagh liefert hier auf ganzer Linie.