Guter Schreibstil, Charaktere blieben mir etwas fern
Ich hatte mich sehr auf „Onigiri“ gefreut. Nachdem ich viele begeisterte Rezensionen gelesen hatte, waren meine Erwartungen an diese Familiengeschichte über verschiedene Kulturen und Generationen entsprechend hoch. Die Grundidee hinter dem Buch und die Darstellung der komplexen Familienkonstellation fand ich auch wirklich gut und wichtig.
Was mir besonders positiv aufgefallen ist: Ich fand den Schreibstil grundsätzlich sehr schön. Die Autorin hat eine tolle Art zu schreiben, die mich eigentlich sehr angesprochen hat. Doch leider muss ich sagen, dass ich mich im Lesefluss trotzdem ziemlich schwergetan habe. Ein großer Kritikpunkt für mich waren die verschiedenen Zeitebenen. Die Sprünge zwischen den Jahren waren aus meiner Sicht oft sehr abrupt, sodass ich immer wieder aus der Handlung gerissen wurde, anstatt richtig in die Geschichte einzutauchen.
Auch zu den Figuren konnte ich keine richtige Bindung aufbauen; sie sind mir bis zum Ende leider etwas fremd geblieben. Die Protagonistin Aki war mir zwischendurch sogar ein wenig unsympathisch. Ich konnte zwar verstehen, warum sie so distanziert und manchmal wütend auf ihre Mutter reagiert – und das ändert sich im Laufe des Buches auch – aber eine echte emotionale Nähe entstand trotzdem nicht. Besonders schade fand ich das bei Felix, Akis Ehemann. Er scheint eine so wichtige Stütze für sie zu sein, blieb mir aber als Charakter viel zu blass und schemenhaft. Ich hätte gerne mehr über ihn erfahren, um die Dynamik der Beziehung besser greifen zu können.
Mein Fazit:
Es ist ein Buch mit einer tollen Grundidee und einem wirklich schönen Schreibstil. Ohne diese harten Zeitbrüche und mit einer tieferen Charakterisierung der Personen hätte ich das Buch wahrscheinlich wunderschön gefunden. So bleibt es für mich eine interessante Geschichte, die mich emotional aber leider nicht so abgeholt hat, wie ich es mir erhofft hatte.
Was mir besonders positiv aufgefallen ist: Ich fand den Schreibstil grundsätzlich sehr schön. Die Autorin hat eine tolle Art zu schreiben, die mich eigentlich sehr angesprochen hat. Doch leider muss ich sagen, dass ich mich im Lesefluss trotzdem ziemlich schwergetan habe. Ein großer Kritikpunkt für mich waren die verschiedenen Zeitebenen. Die Sprünge zwischen den Jahren waren aus meiner Sicht oft sehr abrupt, sodass ich immer wieder aus der Handlung gerissen wurde, anstatt richtig in die Geschichte einzutauchen.
Auch zu den Figuren konnte ich keine richtige Bindung aufbauen; sie sind mir bis zum Ende leider etwas fremd geblieben. Die Protagonistin Aki war mir zwischendurch sogar ein wenig unsympathisch. Ich konnte zwar verstehen, warum sie so distanziert und manchmal wütend auf ihre Mutter reagiert – und das ändert sich im Laufe des Buches auch – aber eine echte emotionale Nähe entstand trotzdem nicht. Besonders schade fand ich das bei Felix, Akis Ehemann. Er scheint eine so wichtige Stütze für sie zu sein, blieb mir aber als Charakter viel zu blass und schemenhaft. Ich hätte gerne mehr über ihn erfahren, um die Dynamik der Beziehung besser greifen zu können.
Mein Fazit:
Es ist ein Buch mit einer tollen Grundidee und einem wirklich schönen Schreibstil. Ohne diese harten Zeitbrüche und mit einer tieferen Charakterisierung der Personen hätte ich das Buch wahrscheinlich wunderschön gefunden. So bleibt es für mich eine interessante Geschichte, die mich emotional aber leider nicht so abgeholt hat, wie ich es mir erhofft hatte.