Eine kindgerechte und facettenreiche Englandreise
Inhalt:
Für sein fünftes Abenteuer begibt sich der Campingbus Otto nach England. Mit seiner neuen Familie – Papa Martin und seine beiden Kinder Freda und Arthur – fährt er zunächst nach London, wo Tante Lissy und deren Hund Daisy zusteigen. Gemeinsam bereisen sie anschließend unter anderem die Küste Cornwalls, besuchen den Geburtsort von König Artus und begeben sich auf die Spuren von Robin Hood.
Meine Meinung:
Die Otto-Abenteuer gehen in die nächste Runde. Mit „Eine Reise nach England“ ist der nunmehr fünfte Band erschienen, in dem der sprechende Campingbus eine Familie in den Urlaub bringt. Dieses Mal sind das ein Vater, der von der Mutter seiner beiden Kinder getrennt lebt, sowie seine Tochter und sein Sohn. Gemeinsam besuchen sie die in England lebende Schwester von Papa Martin. Damit bleibt Madlen Ottenschläger auch in diesem Band ihrer Devise treu, unterschiedlichen Familienmodellen eine Plattform zu bieten, was ich sehr unterstütze.
Anders als der letzte Band – Weihnachten in Finnland – zeigt dieses Buch nach der Vorstellung der Familie wieder deren Packliste. Mir gefällt es gut, dass die Vorbereitung auf die Reise damit wieder Teil der Geschichte ist. Auch die außergewöhnliche Anreise mit dem Zug durch den Eurotunnel wird auf den ersten Seiten kindgerecht erklärt und dargestellt. In England angekommen bereist die Familie alle wichtigen Sehenswürdigkeiten: Sie beginnen mit London, wo sie über die Tower Bridge fahren, den Buckingham Palace ansehen, Sherlock Holmes treffen und vorbei an Westminster Abbey und Big Ben schließlich bei Madame Tussauds landen. Wer hier genau hinschaut, kann auf einer Doppelseite auch Familien ausmachen, die man in den letzten Büchern auf ihren Reisen begleiten konnte. Die weiteren Ziele steuern sie zusammen mit Tante Lissy und deren Hund Daisy an. Die Route lässt sich dabei auf dem Vorsatzpapier nachverfolgen, was die Reise für die kleinen Leser und Leserinnen besonders anschaulich macht. Auf den weiteren Seiten greift die Autorin nicht nur klassische Sehenswürdigkeiten auf, sondern zeigt auch kulinarische Besonderheiten wie Scones und erwähnt die für England so typischen, häufigen Regenschauer. Dass die Urlaubsgegend so facettenreich portraitiert wird, mochte ich schon in den vorhergehenden Bänden sehr. Kinder erhalten dadurch einen sehr umfassenden Einblick in das Leben und die Kultur eines anderen Landes.
In seiner Gestaltung ist der fünfte Band der Otto-Reihe gewohnt altersgerecht. Sprachlich ist die Geschichte einfach gehalten. Die Sätze sind überwiegend recht kurz und nach meinem Empfinden weniger verniedlichend als in einigen der früheren Bände, was ich gutheiße. Dennoch ist das Geschehen für Kinder sehr gut verständlich erzählt. Die Illustrationen sind stets großformatig und farbenfroh. Sie fangen die gemeinsamen Aktivitäten der Familie sowie alle wichtigen Haltepunkte auf der Reise ein und vermitteln ein richtiges Urlaubsgefühl.
Der neue Band „Eine Reise nach England“ knüpft damit an die bekannten Sommer-Abenteuer von Otto an und empfiehlt sich für alle kleinen Campingfreunde und Fernwehgeplagten.
Für sein fünftes Abenteuer begibt sich der Campingbus Otto nach England. Mit seiner neuen Familie – Papa Martin und seine beiden Kinder Freda und Arthur – fährt er zunächst nach London, wo Tante Lissy und deren Hund Daisy zusteigen. Gemeinsam bereisen sie anschließend unter anderem die Küste Cornwalls, besuchen den Geburtsort von König Artus und begeben sich auf die Spuren von Robin Hood.
Meine Meinung:
Die Otto-Abenteuer gehen in die nächste Runde. Mit „Eine Reise nach England“ ist der nunmehr fünfte Band erschienen, in dem der sprechende Campingbus eine Familie in den Urlaub bringt. Dieses Mal sind das ein Vater, der von der Mutter seiner beiden Kinder getrennt lebt, sowie seine Tochter und sein Sohn. Gemeinsam besuchen sie die in England lebende Schwester von Papa Martin. Damit bleibt Madlen Ottenschläger auch in diesem Band ihrer Devise treu, unterschiedlichen Familienmodellen eine Plattform zu bieten, was ich sehr unterstütze.
Anders als der letzte Band – Weihnachten in Finnland – zeigt dieses Buch nach der Vorstellung der Familie wieder deren Packliste. Mir gefällt es gut, dass die Vorbereitung auf die Reise damit wieder Teil der Geschichte ist. Auch die außergewöhnliche Anreise mit dem Zug durch den Eurotunnel wird auf den ersten Seiten kindgerecht erklärt und dargestellt. In England angekommen bereist die Familie alle wichtigen Sehenswürdigkeiten: Sie beginnen mit London, wo sie über die Tower Bridge fahren, den Buckingham Palace ansehen, Sherlock Holmes treffen und vorbei an Westminster Abbey und Big Ben schließlich bei Madame Tussauds landen. Wer hier genau hinschaut, kann auf einer Doppelseite auch Familien ausmachen, die man in den letzten Büchern auf ihren Reisen begleiten konnte. Die weiteren Ziele steuern sie zusammen mit Tante Lissy und deren Hund Daisy an. Die Route lässt sich dabei auf dem Vorsatzpapier nachverfolgen, was die Reise für die kleinen Leser und Leserinnen besonders anschaulich macht. Auf den weiteren Seiten greift die Autorin nicht nur klassische Sehenswürdigkeiten auf, sondern zeigt auch kulinarische Besonderheiten wie Scones und erwähnt die für England so typischen, häufigen Regenschauer. Dass die Urlaubsgegend so facettenreich portraitiert wird, mochte ich schon in den vorhergehenden Bänden sehr. Kinder erhalten dadurch einen sehr umfassenden Einblick in das Leben und die Kultur eines anderen Landes.
In seiner Gestaltung ist der fünfte Band der Otto-Reihe gewohnt altersgerecht. Sprachlich ist die Geschichte einfach gehalten. Die Sätze sind überwiegend recht kurz und nach meinem Empfinden weniger verniedlichend als in einigen der früheren Bände, was ich gutheiße. Dennoch ist das Geschehen für Kinder sehr gut verständlich erzählt. Die Illustrationen sind stets großformatig und farbenfroh. Sie fangen die gemeinsamen Aktivitäten der Familie sowie alle wichtigen Haltepunkte auf der Reise ein und vermitteln ein richtiges Urlaubsgefühl.
Der neue Band „Eine Reise nach England“ knüpft damit an die bekannten Sommer-Abenteuer von Otto an und empfiehlt sich für alle kleinen Campingfreunde und Fernwehgeplagten.