Mit Bus Otto nach England

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wonderland09 Avatar

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Inhalt:
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Otto ist ein Reisebus. Diesmal fährt er mit Vater Martin und den Kindern Freda und Arthur nach England, um Martins Schwester dort zu besuchen. So erlebt Otto ein weiteres Abenteuer: er erkundet den Eurotunnel, erlebt die wichtigsten Sehenswürdigkeiten Londons und jagt zusammen mit Sherlock Holmes einen Keksdieb. Und nebenbei lernt er auch gleich ein paar englische Ausdrücke.

Mein Eindruck:
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Dies ist der 5. Band, war aber meine erste Otto-Geschichte. Insgesamt gefiel mir die Idee mit dem vermenschlichten Reisebus sehr gut. Er hat Augen und kann sprechen und fühlen, was für Kinder sehr ansprechend ist. Da die Reihe ab einem Alter von 4 Jahren gedacht ist, passt es auch gut, dass das Buch auf jeder Seite bunt und liebevoll illustriert ist. Besonders hat mir die Karte der Reiseroute zu Beginn gefallen.
Leider wurde nicht erklärt, wer oder was Otto genau ist oder ob er immer mit anderen Personen startet, man wurde direkt in die Geschichte geworfen vom ersten Satz an. Hier hätte ich mir ein paar einleitende Sätze gewünscht.
Generell fand ich die Idee der fantastischen Reise gut, in der die Verfolgungsjagd des Keksdiebs mit Sherlock Holmes dafür verwendet wurde, die Sehenswürdigkeiten Londons näher zu bringen und eine Prise Spannung und Humor einzuflechten. Auch kleine Suchaufgaben, bei denen bestimmte Dinge im Bild ausfindig gemacht werden sollten, sind für die junge Zielgruppe sehr gut geeignet.
Allerdings fehlten mir bei einigen englischen Begriffen weitere Erläuterungen und ich bezweifle stark, dass Kinder in dem Alter den erwähnten Meisterdetektiv kennen. Sie sollen ihn aber suchen, bevor seine Person kurz erläutert wird. Überhaupt setzt das Buch sehr stark darauf, dass der erwachsene Vorleser den Kindern einiges von sich aus erklärt.
Natürlich ist das generell beim Vorlesen so, dass man mit Kindern in den Dialog treten sollte über die Geschichte. Aber hier wären doch einige weitere Erörterungen hilfreich gewesen. Zum Beispiel zur Aussprache der englischen Wörter, einige Übersetzungen fehlten oder mehr über die (fiktive) Figur Robin Hood.

Fazit:
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Erste Eindrücke von England für kleine Leser mit einer Prise Spannung und Humor, aber einigen Schwächen – ggf. eher ab Grundschulalter