Der Elefant im Raum
Dieser Agententhriller ist bereits der 7. Band der "Oxen"- Reihe um den einsamen Wolf Niels, traumatisiert durch seine Kriegserlebnisse als Soldat, dadurch aber auch ganz besonders sensibilisiert. Außer Band 6 kenne ich keine weitere Folge und verstand trotzdem die Zusammenhänge relativ mühelos.
Sehr detaillierte Ermittlungsdetails fordern wie viele andere skandinavische Krimis die Leser als Mitdenker heraus. Ausgefeilte, modernste Ermittlungstechnik, allem anderen voran der Einsatz von Überwachungskameras und das Hacken von Smartphones spielen eine größere Rolle als psychologische Finessen. In diesen Fall sind Chinesen involviert als Komplizen des berüchtigten geheimen Netzwerks "Danehof".
Dabei hätte mich Genaueres interessiert über deren Ziele und Wesensmerkmale. Oberflächlich betrachtet steht damit ein wenig definiertes Feindbild im Raum, das die kleine Truppe um den PET-Chef Mossman bekämpft, indem sie sich für mein Empfinden zu sehr vom Rechtstaat abkoppeln und mehr oder weniger Selbstjustiz üben. Genauso habe ich das auch in der Nebenhandlung um den Drogenhändler empfunden, der Oxens Sohn Magnus attackierte.
Die Masche, bei Beginn der kurzen Kapitel die jeweiligen Akteure nicht mit Namen zu benennen, sondern mit Personalpronomen, hat mich schon im Vorgängerband genervt, auch wenn man dann doch immer ziemlich schnell drauf kommt - es ist halt so ein Spielchen.
Alles in allem ist der Roman flott geschrieben und spannend, von der Substanz her sehe ich noch Luft nach oben.
Sehr detaillierte Ermittlungsdetails fordern wie viele andere skandinavische Krimis die Leser als Mitdenker heraus. Ausgefeilte, modernste Ermittlungstechnik, allem anderen voran der Einsatz von Überwachungskameras und das Hacken von Smartphones spielen eine größere Rolle als psychologische Finessen. In diesen Fall sind Chinesen involviert als Komplizen des berüchtigten geheimen Netzwerks "Danehof".
Dabei hätte mich Genaueres interessiert über deren Ziele und Wesensmerkmale. Oberflächlich betrachtet steht damit ein wenig definiertes Feindbild im Raum, das die kleine Truppe um den PET-Chef Mossman bekämpft, indem sie sich für mein Empfinden zu sehr vom Rechtstaat abkoppeln und mehr oder weniger Selbstjustiz üben. Genauso habe ich das auch in der Nebenhandlung um den Drogenhändler empfunden, der Oxens Sohn Magnus attackierte.
Die Masche, bei Beginn der kurzen Kapitel die jeweiligen Akteure nicht mit Namen zu benennen, sondern mit Personalpronomen, hat mich schon im Vorgängerband genervt, auch wenn man dann doch immer ziemlich schnell drauf kommt - es ist halt so ein Spielchen.
Alles in allem ist der Roman flott geschrieben und spannend, von der Substanz her sehe ich noch Luft nach oben.