Die im Dunklen sieht man nicht?!?
Axel Mossmann betritt erneut die Bühne, derzeit “nur” Interimsleiter des PET auf Abruf. Er blickt mit mäßiger Begeisterung auf seine Zukunft als Rentner. Unerwartet verstirbt der potentielle Nachfolger. Gemeinsam mit seinem bewährten Team Margarethe Franck und Niels Oxen zieht er im Hintergrund der offiziellen Ermittlungen seine Fäden, indem er den angeblichen Selbstmord unter dem Radar untersuchen lässt. Schnell wird klar, dass Generalstaatsanwalt Per Eilertsen, designierter Leiter des PET, ermordet wurde. Und wer will die zerschlagen geglaubte Organisation im Untergrund “Danehof” wiederbeleben? Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.
Der Autor hat einen guten Plot erdacht, den er solide, leicht verwirrend, aber in sich schlüssig, auf seiner Bühne entfaltet. Die Protagonisten, insbesondere die neuen Akteure, sind gut gezeichnet und bereichern die Handlung. Es gibt zwei Handlungsstränge, deren Zusammenhang sich mir über eine lange Wegstrecke nicht offenbart. Zudem wird OXEN auf privater Ebene sehr belastet und steht dem Team nicht vollumfänglich zur Verfügung. Indem die Geschichte sich ineinander fügt, steigt die Personaldecke, was die sorgfältige Bearbeitung des komplexen Falles sicherstellt.
Jensen ist wie immer ein Garant für Hochspannung und nachvollziehbare Geheimdienstarbeit. Ich mag seinen Stil, seine Sprache, sein zielstrebiges Voranschreiten, ohne sich in Nebenschauplätzen, die ebenfalls interessant gestaltet sind, zu verzetteln.
Und ich mag OXEN. Und Franck. Und Mossmann…
Inwieweit dieses Buch für sich allein stehen kann, vermag ich nicht zu beurteilen. Ich habe Band 1 und Band 6 der Reihe gelesen, so dass mir viele Hinweise auf vergangene Fälle geläufig sind und ich mich auf das Wiedersehen mit den Hauptdarstellern freue. Allerdings bin ich im ersten Drittel doch stellenweise verwirrt, kann nicht so ganz folgen, was jedoch mein Lesevergnügen nicht geschmälert hat, da es für mich schlussendlich keine Bedeutung hat. Leser, die gerne “alles” beleuchtet wissen möchten, müssten evtl. alle weiteren sechs Bände der Reihe vorab lesen.
Jens Henrik Jensen, OXEN Interregnum, Thriller, Taschenbuch, dtv Verlagsgesellschaft, 608 Seiten, Erscheinungsdatum 15.01.2026
Der Autor hat einen guten Plot erdacht, den er solide, leicht verwirrend, aber in sich schlüssig, auf seiner Bühne entfaltet. Die Protagonisten, insbesondere die neuen Akteure, sind gut gezeichnet und bereichern die Handlung. Es gibt zwei Handlungsstränge, deren Zusammenhang sich mir über eine lange Wegstrecke nicht offenbart. Zudem wird OXEN auf privater Ebene sehr belastet und steht dem Team nicht vollumfänglich zur Verfügung. Indem die Geschichte sich ineinander fügt, steigt die Personaldecke, was die sorgfältige Bearbeitung des komplexen Falles sicherstellt.
Jensen ist wie immer ein Garant für Hochspannung und nachvollziehbare Geheimdienstarbeit. Ich mag seinen Stil, seine Sprache, sein zielstrebiges Voranschreiten, ohne sich in Nebenschauplätzen, die ebenfalls interessant gestaltet sind, zu verzetteln.
Und ich mag OXEN. Und Franck. Und Mossmann…
Inwieweit dieses Buch für sich allein stehen kann, vermag ich nicht zu beurteilen. Ich habe Band 1 und Band 6 der Reihe gelesen, so dass mir viele Hinweise auf vergangene Fälle geläufig sind und ich mich auf das Wiedersehen mit den Hauptdarstellern freue. Allerdings bin ich im ersten Drittel doch stellenweise verwirrt, kann nicht so ganz folgen, was jedoch mein Lesevergnügen nicht geschmälert hat, da es für mich schlussendlich keine Bedeutung hat. Leser, die gerne “alles” beleuchtet wissen möchten, müssten evtl. alle weiteren sechs Bände der Reihe vorab lesen.
Jens Henrik Jensen, OXEN Interregnum, Thriller, Taschenbuch, dtv Verlagsgesellschaft, 608 Seiten, Erscheinungsdatum 15.01.2026