Düster, komplex und nichts für nebenbei
„OXEN – Interregnum“ ist kein Thriller, den man mal eben zwischendurch liest. Die Geschichte ist komplex, politisch und deutlich ernster als viele andere Spannungsromane. Wer die Reihe kennt, weiß, dass Jens Henrik Jensen gerne tief in Macht-Strukturen, Geheimdienste und gesellschaftliche Abgründe eintaucht.
Es gibt viele Figuren, Ebenen und politische Zusammenhänge, auf die man sich konzentrieren muss. Dafür wird man aber mit einer sehr intensiven Atmosphäre belohnt. Die Bedrohung wirkt realistisch, fast beängstigend, und die Themen rund um Macht, Manipulation und Extremismus sind erschreckend aktuell.
Der Schreibstil ist sachlich, nüchtern und zielgerichtet. Gefühle werden nicht ausgeschmückt, sondern eher angedeutet, was gut zum Ton des Buches passt. Oxen selbst bleibt eine starke, aber auch gebrochene Figur, deren innere Konflikte weiterhin spürbar sind. Gerade diese Mischung aus Härte und Verletzlichkeit macht ihn für mich interessant.
Allerdings hatte ich an einigen Stellen das Gefühl, dass sich das Buch etwas zieht. Manche politische Erklärungen sind sehr ausführlich, was das Tempo bremst. Dafür bleibt die Spannung insgesamt hoch, wenn man sich auf die Geschichte einlässt.
Fazit:
Ein anspruchsvoller, düsterer Thriller mit politischem Tiefgang. „OXEN – Interregnum“ richtet sich klar an Leser:innen, die komplexe Geschichten mögen und bereit sind, aufmerksam zu lesen. Kein leichter Stoff, aber ein intensives und lohnendes Buch für Fans der Reihe und für alle, die Thriller mit Substanz schätzen.
Es gibt viele Figuren, Ebenen und politische Zusammenhänge, auf die man sich konzentrieren muss. Dafür wird man aber mit einer sehr intensiven Atmosphäre belohnt. Die Bedrohung wirkt realistisch, fast beängstigend, und die Themen rund um Macht, Manipulation und Extremismus sind erschreckend aktuell.
Der Schreibstil ist sachlich, nüchtern und zielgerichtet. Gefühle werden nicht ausgeschmückt, sondern eher angedeutet, was gut zum Ton des Buches passt. Oxen selbst bleibt eine starke, aber auch gebrochene Figur, deren innere Konflikte weiterhin spürbar sind. Gerade diese Mischung aus Härte und Verletzlichkeit macht ihn für mich interessant.
Allerdings hatte ich an einigen Stellen das Gefühl, dass sich das Buch etwas zieht. Manche politische Erklärungen sind sehr ausführlich, was das Tempo bremst. Dafür bleibt die Spannung insgesamt hoch, wenn man sich auf die Geschichte einlässt.
Fazit:
Ein anspruchsvoller, düsterer Thriller mit politischem Tiefgang. „OXEN – Interregnum“ richtet sich klar an Leser:innen, die komplexe Geschichten mögen und bereit sind, aufmerksam zu lesen. Kein leichter Stoff, aber ein intensives und lohnendes Buch für Fans der Reihe und für alle, die Thriller mit Substanz schätzen.