Ein düsterer Showdown im Oxen‑Universum
Mit Oxen. Interregnum legt Jens Henrik Jensen den siebten Band seiner gefeierten Thriller‑Reihe um den ehemaligen Jægersoldaten Niels Oxen und die kluge Agentin Margrethe Franck vor. Wer die Vorgänger kennt, weiß, dass die Serie skandinavische Spannung mit politischer Brisanz verbindet – und genau daran knüpft dieser Band an.
Im Mittelpunkt steht der PET‑Chef Axel Mossman, der Oxen und Franck zu sich ruft – und eine schockierende Erkenntnis präsentiert: Das geheime Machtnetzwerk Danehof, das sie einst zu Fall brachten, existiert weiterhin und wird von neuen mächtigen Figuren aus Justiz und Politik gesteuert. Innerhalb eines gefährlichen Interregnums – einer Zeit zwischen dem Rücktritt eines PET‑Chefs und der Ernennung eines neuen – sollen Oxen und Franck ein letztes entscheidendes Gefecht führen.
Schon bald katapultiert sich die Ermittlung in eine Kettenreaktion rätselhafter Ereignisse: Eine führende Figur wird tot in einem schwedischen See gefunden, eine junge Studentin hängt tot von einem Altan, während ihre Freundin mit ihrem Partner um Leben und Tod flieht. Es entsteht ein undurchsichtiges Netz aus Verschwörung, Machtspielen und tödlichen Dingen, in dessen Mitte Oxen und Franck stehen – und das sie zunehmend in Lebensgefahr bringt.
Jens Henrik Jensens Stärke liegt erneut in seiner detailreichen Handlung, die politische und gesellschaftliche Themen geschickt mit klassischer Krimispannung verbindet. Die bekannte nordisch‑düstere Atmosphäre bleibt erhalten, und Fans der Reihe bekommen genau das, was sie erwartet: ein vielschichtiges Katz‑und‑Maus‑Spiel mit internationalem Einschlag.
Allerdings hat der Band auch Schwächen. Für Leser*innen, die ohne Kenntnisse der vorherigen Bücher einsteigen, wirkt die Fülle an Figuren, Verstrickungen und historischen Anspielungen teilweise überwältigend – und die Spannungskurve fühlt sich streckenweise etwas langgezogen an. Die vielen Handlungsebenen verlangen Aufmerksamkeit, ohne immer sofort zu belohnen.
Insgesamt ist Oxen. Interregnum ein solider und tief recherchierter Thriller, der das Serienuniversum weiterführt und besonders Kenner*innen der Oxen‑Reihe begeistern dürfte. Die Mischung aus politischer Intrige, düsterer Stimmung und actiongeladenen Ermittlungen macht ihn zu einem starken Beitrag im modernen Skandi‑Thriller‑Genre, auch wenn der Showdown ein bisschen mehr Tempo vertragen könnte.
Im Mittelpunkt steht der PET‑Chef Axel Mossman, der Oxen und Franck zu sich ruft – und eine schockierende Erkenntnis präsentiert: Das geheime Machtnetzwerk Danehof, das sie einst zu Fall brachten, existiert weiterhin und wird von neuen mächtigen Figuren aus Justiz und Politik gesteuert. Innerhalb eines gefährlichen Interregnums – einer Zeit zwischen dem Rücktritt eines PET‑Chefs und der Ernennung eines neuen – sollen Oxen und Franck ein letztes entscheidendes Gefecht führen.
Schon bald katapultiert sich die Ermittlung in eine Kettenreaktion rätselhafter Ereignisse: Eine führende Figur wird tot in einem schwedischen See gefunden, eine junge Studentin hängt tot von einem Altan, während ihre Freundin mit ihrem Partner um Leben und Tod flieht. Es entsteht ein undurchsichtiges Netz aus Verschwörung, Machtspielen und tödlichen Dingen, in dessen Mitte Oxen und Franck stehen – und das sie zunehmend in Lebensgefahr bringt.
Jens Henrik Jensens Stärke liegt erneut in seiner detailreichen Handlung, die politische und gesellschaftliche Themen geschickt mit klassischer Krimispannung verbindet. Die bekannte nordisch‑düstere Atmosphäre bleibt erhalten, und Fans der Reihe bekommen genau das, was sie erwartet: ein vielschichtiges Katz‑und‑Maus‑Spiel mit internationalem Einschlag.
Allerdings hat der Band auch Schwächen. Für Leser*innen, die ohne Kenntnisse der vorherigen Bücher einsteigen, wirkt die Fülle an Figuren, Verstrickungen und historischen Anspielungen teilweise überwältigend – und die Spannungskurve fühlt sich streckenweise etwas langgezogen an. Die vielen Handlungsebenen verlangen Aufmerksamkeit, ohne immer sofort zu belohnen.
Insgesamt ist Oxen. Interregnum ein solider und tief recherchierter Thriller, der das Serienuniversum weiterführt und besonders Kenner*innen der Oxen‑Reihe begeistern dürfte. Die Mischung aus politischer Intrige, düsterer Stimmung und actiongeladenen Ermittlungen macht ihn zu einem starken Beitrag im modernen Skandi‑Thriller‑Genre, auch wenn der Showdown ein bisschen mehr Tempo vertragen könnte.