Erinnert fast schon an The Blacklist
Mit Jens Henrik Jensens „Oxen. Interregnum“ geht Niels Oxen bereits zum siebten Mal an den Start. Zunächst sei kurz umrissen, worum es geht: Ein Politiker wird ermordet, zwei IT-Studenten werden ermordet und Axel Mossmann eröffnet Oxen und Margrethe Franck, dass der Geheimbund Danehof weiter aktiv zu sein scheint. Werden ihre Ermittlungen ein Wiedererstarken verhindern oder gar befeuern?
Vorab sei gesagt, dass man den Band zwar wegen der in sich geschlossenen Handlung grundsätzlich ohne Vorkenntnis der anderen Bände lesen kann. Weil es aber um den Danehof geht, sollte man den Band darüber (ich meine, es war der zweite) vielleicht doch besser gelesen haben, um nicht zu viel zu verpassen. Das könnte sonst schnell passieren, da der Autor ein hohes Tempo an den Tag legt und quasi alle Register zieht: Es geht um internationale Beziehungen (selbst Grönland kommt vor – womit Jensen wirkt, als hätte er eine gute Glaskugel in Anbetracht der Zeit, die zwischen Schreiben und Erscheinen eines Buches liegt), Macht, Geld, Spionage, Cyberkriminalität, alles, was gerade aktuell ist. Gerade diese Aktualität ist ein Spannungselement, weil man überlegt, was real ist und was sich „nur“ in der Fantasie des Autors abspielt (worüber er sich im Nachwort äußert). Klar ist damit auch, dass die Handlung bzw. der Plot nicht unkomplex ist. Quasi nebenbei entwickeln die Figuren sich weiter: Oxen kämpft mit sich und den „Anforderungen“ seines Sohnes Magnus, der zum Interrim-Chef avancierte Mossmann altert vor allem, man trifft Bekannte aus früheren Bänden. All das passiert in einem Rahmen, der die Leserschaft an die Figuren bindet, aber auch nicht überhandnimmt. Erzählt wird die Geschichte in leicht lesbarem, doch recht einfach gehaltenem Schreibstil, den ich dem Autor wegen der Spannung „verzeihe“. Solide skandinavische Krimikost, die mich teilweise an Black List denken ließ.
Vorab sei gesagt, dass man den Band zwar wegen der in sich geschlossenen Handlung grundsätzlich ohne Vorkenntnis der anderen Bände lesen kann. Weil es aber um den Danehof geht, sollte man den Band darüber (ich meine, es war der zweite) vielleicht doch besser gelesen haben, um nicht zu viel zu verpassen. Das könnte sonst schnell passieren, da der Autor ein hohes Tempo an den Tag legt und quasi alle Register zieht: Es geht um internationale Beziehungen (selbst Grönland kommt vor – womit Jensen wirkt, als hätte er eine gute Glaskugel in Anbetracht der Zeit, die zwischen Schreiben und Erscheinen eines Buches liegt), Macht, Geld, Spionage, Cyberkriminalität, alles, was gerade aktuell ist. Gerade diese Aktualität ist ein Spannungselement, weil man überlegt, was real ist und was sich „nur“ in der Fantasie des Autors abspielt (worüber er sich im Nachwort äußert). Klar ist damit auch, dass die Handlung bzw. der Plot nicht unkomplex ist. Quasi nebenbei entwickeln die Figuren sich weiter: Oxen kämpft mit sich und den „Anforderungen“ seines Sohnes Magnus, der zum Interrim-Chef avancierte Mossmann altert vor allem, man trifft Bekannte aus früheren Bänden. All das passiert in einem Rahmen, der die Leserschaft an die Figuren bindet, aber auch nicht überhandnimmt. Erzählt wird die Geschichte in leicht lesbarem, doch recht einfach gehaltenem Schreibstil, den ich dem Autor wegen der Spannung „verzeihe“. Solide skandinavische Krimikost, die mich teilweise an Black List denken ließ.