Gelungene Fortsetzung der großen spannenden dänischen Thrillerreihe

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elkestricker Avatar

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Endlich nach knapp zwei Jahren wird die Thrillerserie um den Jägersoldaten Oxen fortgesetzt. Nachdem ich mit dem sechsten Band angefangen hatte, musste ich natürlich in der Zwischenzeit die ersten Bände nachlesen bzw. hören. Die Serie an sich ist lesenswert, da die Mischung aus Krimi, Spionageroman und Verschwörungen spannende Lesezeit garantiert.
Mir sind die Protagonisten ans Herz gewachsen, weshalb ich mich auf diesen siebten Band sehr gefreut habe. Mit seinen knapp 600 Seiten liegt er schwer wie ein Backstein in der Hand. Wie immer ereignen sich anfangs verschiedene Verbrechen, deren Verbindungen zueinander erst nach und nach aufgedeckt werden. Das heißt die Spannung baut sich sukzessive immer mehr auf, bis wirklich erst am Ende alle Fäden zusammen laufen und die Fälle eine Lösung erfahren. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen und die letzten 150 Seiten mussten in einem Rutsch gelesen werden. Ich denke es ist gut, wenn man die vorherigen Bände kennt, da dann die Lebensgeschichten der Protagonisten bekannt ist, trotzdem kann der Roman auch ohne diese Vorkenntnisse mit Freude gelesen werden. Trotz einiger Todesfälle ist mir bei diesem Band wieder positiv aufgefallen, dass auf zu blutige, grausame Szenarien verzichtet wurde und mehr Wert auf die internationalen Verstrickungen der Täter gelegt wird.
Zentrale Figur neben dem Jägersoldaten ist wieder der PET-Chef Mossmann, der im Hintergrund die Ermittlungen steuert, niemandem vertraut und auf seine altmodische, emphatische Art die Aufklärung vorantreibt.
Die parallel laufende Geschichte um Oxens Sohn Magnus bietet immer wieder eine neue sympathische Sicht auf den hoch dekorierten, traumatisierten Exsoldaten Oxen.