Irgendwie anders
Oxen. Interregnum“ hat mich vor allem durch seine Atmosphäre überzeugt. Der Roman ist ruhig, dicht und konsequent erzählt und verlässt sich nicht auf vordergründige Effekte. Stattdessen entwickelt sich die Spannung aus politischen Verflechtungen, unausgesprochenen Bedrohungen und dem Gefühl, dass Macht nie dort liegt, wo man sie vermutet.Niels Oxen wirkt in diesem Band nachdenklicher und vorsichtiger, was gut zur Handlung passt. Seine Figur gewinnt dadurch an Tiefe, ebenso wie das Zusammenspiel mit Margrethe Franck, das von Vertrauen, Distanz und gegenseitiger Abhängigkeit geprägt ist. Die Geschichte verlangt Aufmerksamkeit, bleibt aber stets nachvollziehbar und stimmig.
Insgesamt ist „Interregnum“ ein überzeugender, klug erzählter Thriller, der nicht laut sein muss, um Wirkung zu entfalten. Ein Roman, der nach dem Lesen noch nachhallt und zeigt, wie spannend politische Grauzonen sein können.Irgendwie ist dieses Buch anders, als die vorangegangenen Bücher der Reihe,anders aber nicht minder gut.
Insgesamt ist „Interregnum“ ein überzeugender, klug erzählter Thriller, der nicht laut sein muss, um Wirkung zu entfalten. Ein Roman, der nach dem Lesen noch nachhallt und zeigt, wie spannend politische Grauzonen sein können.Irgendwie ist dieses Buch anders, als die vorangegangenen Bücher der Reihe,anders aber nicht minder gut.