Vertraut, aber abgenutzt
Der siebte Band der Oxen-Reihe fühlt sich beim Lesen an wie ein Wiedersehen mit alten Bekannten. Es ist schön, erneut in diese vertraute Welt einzutauchen und Figuren zu begegnen, die man über viele Bände hinweg begleitet hat. Gleichzeitig zeigt sich jedoch deutlich, dass sich das Grundkonzept der Reihe langsam abnutzt.
Besonders störend empfinde ich die vielen erklärenden Passagen. Für einen siebten Teil wird erstaunlich viel wiederholt und erläutert, obwohl man davon ausgehen kann, dass die meisten Leserinnen und Leser die Vorgänger kennen und diese Informationen längst verinnerlicht haben. Auch die Dialoge bleiben für mich ein Schwachpunkt: Sie wirken häufig gestellt und künstlich, wodurch sie mich immer wieder aus der Geschichte reißen.
Trotzdem erfüllt Interregnum insgesamt meine Erwartungen. Die Handlung ist gut aufgebaut, steigert sich kontinuierlich und entwickelt eine solide Spannung, die mich bis zum Ende begleitet hat. Am Ende bleibe ich zwiegespalten zurück: Ich freue mich über das Wiedersehen mit Oxen, Franck und Mossmann, vermisse aber das wirklich Neue, das die Reihe wieder frisch und überraschend machen könnte.
Besonders störend empfinde ich die vielen erklärenden Passagen. Für einen siebten Teil wird erstaunlich viel wiederholt und erläutert, obwohl man davon ausgehen kann, dass die meisten Leserinnen und Leser die Vorgänger kennen und diese Informationen längst verinnerlicht haben. Auch die Dialoge bleiben für mich ein Schwachpunkt: Sie wirken häufig gestellt und künstlich, wodurch sie mich immer wieder aus der Geschichte reißen.
Trotzdem erfüllt Interregnum insgesamt meine Erwartungen. Die Handlung ist gut aufgebaut, steigert sich kontinuierlich und entwickelt eine solide Spannung, die mich bis zum Ende begleitet hat. Am Ende bleibe ich zwiegespalten zurück: Ich freue mich über das Wiedersehen mit Oxen, Franck und Mossmann, vermisse aber das wirklich Neue, das die Reihe wieder frisch und überraschend machen könnte.