Wenn alte Feinde zurückkehren
Für mich knüpft Oxen. Interregnum nahtlos an die vorherigen Bände an und fühlt sich genau so an, wie ich es von der Reihe erwarte. Die Geschichte setzt ohne große Umwege dort an, wo zuletzt aufgehört wurde, und ich war schnell wieder mitten im Geschehen. Niels Oxen und Margarethe Franen müssen feststellen, dass der Danehof längst nicht so zerschlagen ist, wie sie gehofft hatten. Diese Erkenntnis gibt dem Buch von Beginn an eine bedrohliche Grundspannung.
Besonders gefallen hat mir die dichte Atmosphäre und das politische Geflecht, das Jens Henrik Jensen erneut aufspannt. Machtspiele, Intrigen und verdeckte Interessen ziehen sich durch die Handlung und machen deutlich, wie tief die Verbindungen reichen. Mehrere Handlungsstränge laufen parallel und wirken zunächst lose, fügen sich aber nach und nach zu einem stimmigen Gesamtbild zusammen. Gerade dieser langsame Aufbau sorgt dafür, dass man als Leser aufmerksam bleibt.
Der Einstieg ist sehr rasant, fast atemlos, danach nimmt das Tempo stellenweise etwas raus. Das hat mich zwischendurch kurz ausgebremst, insgesamt fand ich es aber passend, da nicht jede Szene auf reiner Action beruhen muss. Oxen bleibt die Figur, die ich schätze: kantig, traumatisiert und trotzdem getrieben von einem starken Gerechtigkeitssinn. Auch das Zusammenspiel mit Margarethe funktioniert für mich wieder sehr gut.
Unterm Strich ist Oxen. Interregnum für mich eine gelungene Fortsetzung, die politisch, spannend und düster bleibt. Wer die Reihe kennt und mag, bekommt genau das, was er erwartet, und wird auch hier nicht enttäuscht.
Besonders gefallen hat mir die dichte Atmosphäre und das politische Geflecht, das Jens Henrik Jensen erneut aufspannt. Machtspiele, Intrigen und verdeckte Interessen ziehen sich durch die Handlung und machen deutlich, wie tief die Verbindungen reichen. Mehrere Handlungsstränge laufen parallel und wirken zunächst lose, fügen sich aber nach und nach zu einem stimmigen Gesamtbild zusammen. Gerade dieser langsame Aufbau sorgt dafür, dass man als Leser aufmerksam bleibt.
Der Einstieg ist sehr rasant, fast atemlos, danach nimmt das Tempo stellenweise etwas raus. Das hat mich zwischendurch kurz ausgebremst, insgesamt fand ich es aber passend, da nicht jede Szene auf reiner Action beruhen muss. Oxen bleibt die Figur, die ich schätze: kantig, traumatisiert und trotzdem getrieben von einem starken Gerechtigkeitssinn. Auch das Zusammenspiel mit Margarethe funktioniert für mich wieder sehr gut.
Unterm Strich ist Oxen. Interregnum für mich eine gelungene Fortsetzung, die politisch, spannend und düster bleibt. Wer die Reihe kennt und mag, bekommt genau das, was er erwartet, und wird auch hier nicht enttäuscht.