Wieder einmal spannend
In "Oxen. Interregnum" steht Dänemark politisch und gesellschaftlich unter enormer Spannung.
Niels Oxen gerät erneut zwischen die Fronten von Politik und Geheimdiensten. Er muss in dieser Situation herausfinden, wem er überhaupt noch trauen kann und was ihn die Wahrheit kosten könnte ...
"Oxen. Interregnum" hat mich wieder ziemlich schnell in seinen Bann gezogen. Jensen schafft es einfach immer, ein düsteres, sogar leicht paranoides Grundgefühl aufzubauen, bei dem ich den ständigen Hintergedanken habe, dass gerade doch irgendwas hier falsch läuft?!
Die Geschichte fühlt sich zudem erschreckend realistisch an.
Machtmissbrauch, Grauzonen und moralische Dilemmata werden in der Handlung gut miteinander verwoben, sodass die Bedrohung oftmals eher vom ganzen System auszugehen schienen als von den einzelnen Figuren, die es repräsentieren.
Oxen bleibt dabei der eigenwillige und nicht immer sympathische Protagonist, den ich trotzdem (oder gerade deswegen) durch diese Reihe sehr gerne begleite.
Allerdings gibt es zwischendurch auch einzelne Passagen, die sich etwas ziehen, vor allem wenn politische Hintergründe sehr detailliert ausgebreitet werden. Das nimmt der Handlung in diesen Momenten den Spannungsbogen und ich war versucht, diese Szenen zu überfliegen.
Insgesamt hat mich dieser politische Thriller mit seiner Spannung und dem eigenwilligen Protagonisten abermals überzeugt und gut unterhalten.
Niels Oxen gerät erneut zwischen die Fronten von Politik und Geheimdiensten. Er muss in dieser Situation herausfinden, wem er überhaupt noch trauen kann und was ihn die Wahrheit kosten könnte ...
"Oxen. Interregnum" hat mich wieder ziemlich schnell in seinen Bann gezogen. Jensen schafft es einfach immer, ein düsteres, sogar leicht paranoides Grundgefühl aufzubauen, bei dem ich den ständigen Hintergedanken habe, dass gerade doch irgendwas hier falsch läuft?!
Die Geschichte fühlt sich zudem erschreckend realistisch an.
Machtmissbrauch, Grauzonen und moralische Dilemmata werden in der Handlung gut miteinander verwoben, sodass die Bedrohung oftmals eher vom ganzen System auszugehen schienen als von den einzelnen Figuren, die es repräsentieren.
Oxen bleibt dabei der eigenwillige und nicht immer sympathische Protagonist, den ich trotzdem (oder gerade deswegen) durch diese Reihe sehr gerne begleite.
Allerdings gibt es zwischendurch auch einzelne Passagen, die sich etwas ziehen, vor allem wenn politische Hintergründe sehr detailliert ausgebreitet werden. Das nimmt der Handlung in diesen Momenten den Spannungsbogen und ich war versucht, diese Szenen zu überfliegen.
Insgesamt hat mich dieser politische Thriller mit seiner Spannung und dem eigenwilligen Protagonisten abermals überzeugt und gut unterhalten.