Kein Thriller, sondern unblutiger, in die Länge gezogener Agenten-Krimi

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iffi Avatar

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In Band 6 der Reihe Oxen geht es um die Nachwehen vorheriger Teile, weshalb es sich empfiehlt diese vorher zu lesen.

Das Trio besteht aus Margrethe Franck vom PET, Sally Finnsen, welche noch immer nach den Mörder ihres Bruders sucht und der Überlebende aus dem verhängnisvollen Keller aus Teil 5, Niels Oxen.

Als der Fall mit dem Keller zu den Akten gelegt wird, ermitteln auf eigene Faust gegen mächtige Kontrahenten.



Meine Erwartungen an den sogenannten Thriller waren ganz andere und wurden leider ziemlich enttäuscht. Ich kannte diese Reihe bisher noch nicht.

Zunächst lenkte das Cover meine Aufmerksamkeit auf sich. Mit der gelungenen Schrift auf dem fast schwarzen Hintergrund im Wald ging ich von einiger Handlung aus und viel Spannung, vielleicht auch perfide Dinge, Blut und Brutalität.

Den Klappentext hätte ich etwas anders geschrieben, nun gut. Bin ich mehr oder weniger darauf hineingefallen.

Inhaltlich war es quälend lang und zäh! Teilweise hat sich meine Konzentration komplett verabschiedet und ich hab leer gelesen. Das Schlimme dabei ist, man verpasst dann nichts. Die Handlung muss deutlich gekürzt werden.

Einen Spannungsbogen sollte man auch einfügen. Und die Beschreibung ändern.

Ansonsten ist der Schreibstil aber professionell. Auch die Charaktere sind in Ordnung und sympathisch.

Ich würde die Reihe nicht mittendrin beginnen und wenn überhaupt, dann eine andere Lektüre des Autors testen.