Eine Freundschaft, die alles überdauert
Katharina Höftmanns „Ozean“ hat mich von der ersten Seite an gepackt. Im Berlin des Jahres 1932 begegnen sich Friedchen, die aus einfachen Verhältnissen stammt, und die jüdische Medizinstudentin Paula. Daraus wächst eine Freundschaft, die viel aushalten muss: den Aufstieg der Nationalsozialisten, Trennung, Schuld und Schweigen. Dazu kommt Paulas Cousin Max, in den sich Friedchen verliebt.
Die Geschichte springt zwischen mehreren Zeiten und Orten, von Berlin über London bis nach Israel, und fügt sich am Ende stimmig zusammen. Besonders ins Herz geschlossen habe ich Friedchen. Ihre direkte, manchmal derbe Art bringt Wärme und Humor in einen Roman, der sonst von schweren Themen getragen wird. Einzelne Szenen tun weh, andere spenden Trost. Nebenbei lernt man viel über jüdisches Leben und die Gründung Israels, auch wenn es stellenweise ein wenig viel auf einmal ist. Für mich bleibt „Ozean“ vor allem ein großes Buch, das lange nachwirkt. Klare Leseempfehlung!
Die Geschichte springt zwischen mehreren Zeiten und Orten, von Berlin über London bis nach Israel, und fügt sich am Ende stimmig zusammen. Besonders ins Herz geschlossen habe ich Friedchen. Ihre direkte, manchmal derbe Art bringt Wärme und Humor in einen Roman, der sonst von schweren Themen getragen wird. Einzelne Szenen tun weh, andere spenden Trost. Nebenbei lernt man viel über jüdisches Leben und die Gründung Israels, auch wenn es stellenweise ein wenig viel auf einmal ist. Für mich bleibt „Ozean“ vor allem ein großes Buch, das lange nachwirkt. Klare Leseempfehlung!