Es fehlte an Spannung

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Durch sehr viele Jahre erzählt der Roman über die lange Freundschaft von Paula und Friedchen. Friedchen die ungewollt schwanger wird und der man nach der Geburt sofort das Kind wegnimmt, verkraftet das ihr ganzes Leben nicht. In der Klinik hatte sie Paula die Ärztin kennengelernt, die sich eigentlich mit der Wegnahme des Kindes schuldig macht. Das erfährt Friedchen nie, denn die Beiden werden echte Freundinnen und genießen das Nachtleben vom damaligen Berlin der dreißiger Jahre, bevor der Zweite Weltkrieg ausbricht. Paula ist Jüdin und auch Friedchen neuer Freund Max. Jetzt geht es nur noch ums Überleben.
Fazit:
Die Autorin nimmt einen mit durch die Zeiten, wobei alles nur kurz angerissen wird. Z.B. die Lebenseinstellung von Paula in der Nazizeit, als Lesbe und Jüdin zu leben. Die Geschichte erzählt auch noch zwischendurch das Leben im Jetzt und in einem Kibbuz. Für mich eine Handlung in der man andauernd in eine andere Zeit gezerrt wird, was kein Lesevergnügen ist.