Freundschaft in schweren Zeiten

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ranke Avatar

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Die Freundschaft der aus einfachen Verhältnissen stammenden Friedchen aus Brandenburg und der angehenden Ärztin Paula Levin aus einer jüdischen Ärztefamilie aus Berlin beginnt im Jahr 1932, am Vorabend von Hitlers Machtergreifung. Die jungen Frauen freunden sich an, obgleich sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Friedchen ist hochschwanger und Paula kümmert sich rührend um sie. Das Kind wird zur Adoption freigegeben und Paula und Friedchen erleben noch einige wunderbare Monate im Berlin der 3oer Jahre. Dort lebt auch Max, Paulas Cousin und Friedchens große Liebe.
In den Wirren der Machtergreifung verlieren sich die Freunde aus den Augen. Paula gelingt die Flucht nach London, Friedchen geht zurück in das Dorf ihrer Eltern und Max Spur verliert sich gänzlich. Er landet schließlich sogar in Ausschwitz.
20 Jahre später versucht Paula mit ihrem Sohn Uri Friedchen wiederzufinden. Auch sie hat nochmal Nachwuchs bekommen, Sigger.
Die dritte Zeitebene des Buches (die meiner Meinung nach wichtig ist, aber besser in eine eigene Geschichte gepasst hätte) spielt dann 2023 im heutigen Israel.
Das Buch ist sehr schön geschrieben, die Geschichten der Hauptpersonen gehen sehr zu Herzen, und die Zerwürfnisse und unterschiedlichen Einstellungen lassen sich gut nachvollziehen. Toleranz und Vergeben sind die Botschaften der Stunde - aus meiner Sicht.