Pflichtlektüre!
Ozean ist ein wunderschönes, trauriges, herzzerreißendes und schmerzhaftes Buch, das mich unglaublich berührt und zum Nachdenken gebracht hat - und das meine ich hier nicht als Floskel. Es erzählt nicht nur vom Schicksal zweier Freundinnen während der NS-Zeit und von der Flucht vor der Verfolgung, sondern auch von dem Kampf ums Überleben im Konzentrationslager und auch davon, was danach kommt: vom Umgang mit jüdischen Menschen nach dem Holocaust, von den Umständen der Staatsgründung Israels und schließlich auch vom 7. Oktober 2023.
Das klingt erst einmal nach zu viel Stoff für einen Roman, aber tatsächlich gelingt es Katharina Höftmann scheinbar mühelos, diese unterschiedlichen Zeiten und Perspektiven miteinander zu verbinden. Die Geschichte liest sich großartig, ohne dass die historischen und politischen Themen dabei an Tiefe verlieren. Besonders beeindruckt hat mich, wie deutlich wird, dass Geschichte nicht einfach irgendwann vorbei ist, sondern bis in die Gegenwart hineinwirkt und welche komplizierten Verbindungen in politischen Diskussionen heute oft ausgeblendet werden.
Im Mittelpunkt des Romans steht aber vor allem die Freundschaft zwischen Friedchen und Paula. Ihre Verbundenheit, die über Jahrzehnte und trotz aller Erschütterungen hinweg besteht, hält die Geschichte zusammen und lässt sie durch die Betonung von Hoffnung, Empathie und Solidarität überhaupt aushaltbar werden. Es geht deshalb auch darum, die Schicksale hinter den historischen Ereignissen nicht aus dem Blick zu verlieren. Gerade angesichts der Themen, die bis heute nachwirken, finde ich das sehr wichtig.
Ein bewegender, schmerzhafter und gleichzeitig trotz allem hoffnungsvoller Roman, den ich am liebsten allen ans Herz legen würde. Für mich ist Ozean ein Buch, das nicht nur unbedingt gelesen, sondern auch besprochen werden sollte!
Das klingt erst einmal nach zu viel Stoff für einen Roman, aber tatsächlich gelingt es Katharina Höftmann scheinbar mühelos, diese unterschiedlichen Zeiten und Perspektiven miteinander zu verbinden. Die Geschichte liest sich großartig, ohne dass die historischen und politischen Themen dabei an Tiefe verlieren. Besonders beeindruckt hat mich, wie deutlich wird, dass Geschichte nicht einfach irgendwann vorbei ist, sondern bis in die Gegenwart hineinwirkt und welche komplizierten Verbindungen in politischen Diskussionen heute oft ausgeblendet werden.
Im Mittelpunkt des Romans steht aber vor allem die Freundschaft zwischen Friedchen und Paula. Ihre Verbundenheit, die über Jahrzehnte und trotz aller Erschütterungen hinweg besteht, hält die Geschichte zusammen und lässt sie durch die Betonung von Hoffnung, Empathie und Solidarität überhaupt aushaltbar werden. Es geht deshalb auch darum, die Schicksale hinter den historischen Ereignissen nicht aus dem Blick zu verlieren. Gerade angesichts der Themen, die bis heute nachwirken, finde ich das sehr wichtig.
Ein bewegender, schmerzhafter und gleichzeitig trotz allem hoffnungsvoller Roman, den ich am liebsten allen ans Herz legen würde. Für mich ist Ozean ein Buch, das nicht nur unbedingt gelesen, sondern auch besprochen werden sollte!