Von Brandenburg nach Tel Aviv
Katharina Höftmanns Roman Ozean erzählt von der Freundschaft zwischen Friedchen und Paula und zeichnet dabei zwei ganz unterschiedliche Lebenswege nach. Die Geschichte beginnt im Jahr 1951 in Brandenburg, führt uns aber bereits im nächsten Kapitel zurück ins Jahr 1932.
Das sorgfältig recherchierte Buch vermittelt auf sehr emotionale Weise einen Einblick in die entsetzlichen Ereignisse nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten. Da wir das Geschehen durch die Augen der Protagonist*innen erleben, erhalten wir einen tief berührenden Eindruck von den Lebensumständen und Schicksalen der Menschen in diesen Jahren bis hinein in die deutsche Nachkriegszeit. Aufschlussreich sind dabei auch die Einblicke in die Lebenswelt von Frauen in den 1930er- und 1940er-Jahren.
Besonders fesselnd fand ich den Erzählstrang, der aus Paulas Perspektive vom Aufbau des jüdischen Staates berichtet. 1948 kommt Paula in Haifa an, und wir erleben mit ihr, wie im jungen Staat Israel ein neues jüdisches Leben entsteht.
Obwohl ich gut nachvollziehen kann, dass es Katharina Höftmann ein wichtiges Anliegen war, auch den Überfall der Hamas auf Israel im Jahr 2023 in ihrem Roman aufzugreifen, hätte die Geschichte für mich einen runderen Abschluss gefunden, wenn sie bereits mit dem vorletzten Kapitel geendet hätte – mit der Ankunft von Paula und Friedchen bei Max.
Das sorgfältig recherchierte Buch vermittelt auf sehr emotionale Weise einen Einblick in die entsetzlichen Ereignisse nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten. Da wir das Geschehen durch die Augen der Protagonist*innen erleben, erhalten wir einen tief berührenden Eindruck von den Lebensumständen und Schicksalen der Menschen in diesen Jahren bis hinein in die deutsche Nachkriegszeit. Aufschlussreich sind dabei auch die Einblicke in die Lebenswelt von Frauen in den 1930er- und 1940er-Jahren.
Besonders fesselnd fand ich den Erzählstrang, der aus Paulas Perspektive vom Aufbau des jüdischen Staates berichtet. 1948 kommt Paula in Haifa an, und wir erleben mit ihr, wie im jungen Staat Israel ein neues jüdisches Leben entsteht.
Obwohl ich gut nachvollziehen kann, dass es Katharina Höftmann ein wichtiges Anliegen war, auch den Überfall der Hamas auf Israel im Jahr 2023 in ihrem Roman aufzugreifen, hätte die Geschichte für mich einen runderen Abschluss gefunden, wenn sie bereits mit dem vorletzten Kapitel geendet hätte – mit der Ankunft von Paula und Friedchen bei Max.