Wichtig

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canchita76 Avatar

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Ein wirklich gut geschriebenes Buch, dass ich von Anfang bis Ende gerne gelesen habe. Katharina Höftmann gelingt es gut über die Juden im zweiten Weltkrieg zu schreiben. Auseinandergerissen Freundschaften und Familien. Einigen gelingt es zu fliehen, andere erkennen zu spät wie böse und perfide und gewissenlos, die Deutschen in der Nazizeit agiert haben. Ich finde es wichtig hier immer wieder und in verschiedenen Formen zu schreiben obwohl ich grundsätzlich die vielen autobiographischen Geschichten vorziehe, die es gibt. Die Geschichte von dem armen deutschen Mädchen Friedchen und ihrer Freundschaft zu jüdischen Paula ist hier nicht immer glaubhaft aber der gute Schreibstiel macht das sicher wett. Ich verstehe auch zu 100% warum Frau Höftmann, die den Roman im Jahr 2023 schrieb, den Bogen zum 7. Oktober 2023 schlägt, allerdings wirkt es trotzdem reingesetzt in diese Geschichte, weil sich für einen echten zeitlichen Bogen, der auch die Geschichte der Generation dazwischen erzählt hätte, nicht die Zeit genommen wurde.

Fazit: Ein sehr schön geschriebener Roman, über eine Zeit, die wir als Deutsche niemals vergessen sollten, der inhaltlich ein paar Schwächen hat.