Ein sehr schönes Kinderbuch
Eine wahre Lausbubengeschichte! Paul lässt sich nichts vorschreiben, und das ist ganz wörtlich gemeint. Der Erzähler tut das, was von ihm (oder ihr) erwartet wird, er schreibt eine Geschichte, und Paul tut, was er möchte. Dabei ist er auf eine erfrischende Weise liebenswert und eigenständig.
Der Erzähler tritt in einen Dialog mit Paul, der noch keinesfalls am Frühstückstisch sitzt, wie von ihm behauptet. Und so setzt es sich fort: Die jeweils nächste Seite des Buches zeigt, wie es wirklich ist. Sei es, dass Paul noch im Bett liegt oder eben keinen Pappkarton für sein Kätzchen, sondern lieber eine Schubkarre nimmt. Und was aus dem Kätzchen wird?
„Ja, und? Ich hab das nicht dahingeschrieben.“ Dieser Satz beschreibt das Prinzip der Gestaltung des Buches. Eine Geschichte schreiben, das kann ein Erzähler, die Geschichte dann anders leben, das kann Paul. Wenn Paul sagt, dass es ihn nicht interessiert, was auf den Seiten steht, lenkt der Erzähler ein und schreibt die Geschichte um.
Das ist überraschend, witzig und so voller Leben, dass Eltern und Kinder ihre Freude daran haben. Die allerletzte Seite zeigt das noch einmal sehr deutlich und lässt in den Kindern die Hoffnung auf eine Fortsetzung aufkeimen. Aber vielleicht erzählen sie die Geschichte auch einfach selbst weiter?
Das Buch ist großformatig und ein richtig schönes Bilderbuch mit ansprechenden Illustrationen in leuchtenden, fröhlichen Farben. Die Bilder sind auf das Wesentliche fokussiert und bieten genug zum Betrachten, aber auch Raum für eigene Ideen. Ich selbst mag zwar die übergroßen Augen und Köpfe und die verzerrten Proportionen nicht, aber sei’s drum. Paul ist ein fröhliches Kind, das direkt der Fantasie einer Astrid Lindgren entsprungen sein könnte. Er ist ungefähr so alt wie die Zielgruppe und wird sowohl anhand der Bilder als auch durch die Dialoge mit dem Erzähler charakterisiert. Die Texte sind kurz, sparsam eingesetzt und sehr verständlich sowie lebensecht formuliert. Auch für Kinder unter 4 geeignet.
Ein wirklich gelungenes Kinderbuch!
Der Erzähler tritt in einen Dialog mit Paul, der noch keinesfalls am Frühstückstisch sitzt, wie von ihm behauptet. Und so setzt es sich fort: Die jeweils nächste Seite des Buches zeigt, wie es wirklich ist. Sei es, dass Paul noch im Bett liegt oder eben keinen Pappkarton für sein Kätzchen, sondern lieber eine Schubkarre nimmt. Und was aus dem Kätzchen wird?
„Ja, und? Ich hab das nicht dahingeschrieben.“ Dieser Satz beschreibt das Prinzip der Gestaltung des Buches. Eine Geschichte schreiben, das kann ein Erzähler, die Geschichte dann anders leben, das kann Paul. Wenn Paul sagt, dass es ihn nicht interessiert, was auf den Seiten steht, lenkt der Erzähler ein und schreibt die Geschichte um.
Das ist überraschend, witzig und so voller Leben, dass Eltern und Kinder ihre Freude daran haben. Die allerletzte Seite zeigt das noch einmal sehr deutlich und lässt in den Kindern die Hoffnung auf eine Fortsetzung aufkeimen. Aber vielleicht erzählen sie die Geschichte auch einfach selbst weiter?
Das Buch ist großformatig und ein richtig schönes Bilderbuch mit ansprechenden Illustrationen in leuchtenden, fröhlichen Farben. Die Bilder sind auf das Wesentliche fokussiert und bieten genug zum Betrachten, aber auch Raum für eigene Ideen. Ich selbst mag zwar die übergroßen Augen und Köpfe und die verzerrten Proportionen nicht, aber sei’s drum. Paul ist ein fröhliches Kind, das direkt der Fantasie einer Astrid Lindgren entsprungen sein könnte. Er ist ungefähr so alt wie die Zielgruppe und wird sowohl anhand der Bilder als auch durch die Dialoge mit dem Erzähler charakterisiert. Die Texte sind kurz, sparsam eingesetzt und sehr verständlich sowie lebensecht formuliert. Auch für Kinder unter 4 geeignet.
Ein wirklich gelungenes Kinderbuch!