Mit dieser Geschichte mussten wir erst warm werden

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regensburgerin Avatar

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Bernhard Hoëcker ist definitiv ein lustiger Typ. Aber in diesem Kinderbuch hat uns sein Humor anfangs doch etwas überfordert. Der Witz entsteht nämlich dadurch, dass sich im Buch quasi drei Protagonisten ein Rede-Triell liefern: erstens Paul selbst, der macht, was er will (und das hat nichts mit der geplanten Handlung zu tun). Zweitens ein Erzähler, der eben schildert, wie die Geschichte eigentlich ablaufen soll. Und drittens ein weiterer Erzähler, der versucht, Paul einzubremsen und ihm erklärt, was nun gerade wieder schief läuft. Soll das ein vierjähriges Kind, an das das Buch laut Verlag gerichtet ist, tatsächlich schon kapieren? Jedenfalls: Die Story ist ganz nett, die plakative Illustration wirklich toll. Vielleicht müssen wir mit Paul (und Bernhard) auch noch etwas warm werden. Je häufiger wir das Buch schon vorgelesen haben, desto besser gefällt es uns jedenfalls.